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Einblicke in das Leben eines verkannten Genies: Briefe von Friedrich Hölderlin als Hörbuch bei Der Audio Verlag

Friedrich Hölderlin gilt heute als einer der bedeutendsten Lyriker der deutschen Literaturgeschichte. Als Sohn eines Klosterhofmeisters hatten seine Eltern für ihn jedoch eine kirchliche Laufbahn vorgesehen. Der Entscheidung, diesem Wunsch nicht zu entsprechen, folgten einige Jahre als Hauslehrer in wohlhabenden Familien, während derer Hölderlin immer wieder in finanzielle Nöte geriet und so von seiner Mutter abhängig blieb. Die Briefe, die der Dichter in dieser Zeit an seine Familie schrieb, geben Einblicke in das zerrüttete Innenleben des Dichters, dessen Genie erst nach seinem Tod volle Anerkennung fand. Reiner Unglaub hat einige der Schriftstücke beim BR vertont – das eindrucksvolle Hörbuch »Briefe« ist nun bei DAV erhältlich.

»Zweifeln wir aber nicht gerade an dem am meisten, was wir wünschen?«

Schon früh erkennt der junge Hölderlin, dass der Pfarrberuf ihn nicht glücklich machen wird: So schreibt er seiner Mutter vom kräftezehrenden Klosterleben und beginnt seine Beziehung zu Gott immer kritischer zu hinterfragen, stets getrieben von Schuldgefühlen...

Einblicke in das Leben eines verkannten Genies: Briefe von Friedrich Hölderlin als Hörbuch bei Der Audio Verlag

Friedrich Hölderlin gilt heute als einer der bedeutendsten Lyriker der deutschen Literaturgeschichte. Als Sohn eines Klosterhofmeisters hatten seine Eltern für ihn jedoch eine kirchliche Laufbahn vorgesehen. Der Entscheidung, diesem Wunsch nicht zu entsprechen, folgten einige Jahre als Hauslehrer in wohlhabenden Familien, während derer Hölderlin immer wieder in finanzielle Nöte geriet und so von seiner Mutter abhängig blieb. Die Briefe, die der Dichter in dieser Zeit an seine Familie schrieb, geben Einblicke in das zerrüttete Innenleben des Dichters, dessen Genie erst nach seinem Tod volle Anerkennung fand. Reiner Unglaub hat einige der Schriftstücke beim BR vertont – das eindrucksvolle Hörbuch »Briefe« ist nun bei DAV erhältlich.

»Zweifeln wir aber nicht gerade an dem am meisten, was wir wünschen?«

Schon früh erkennt der junge Hölderlin, dass der Pfarrberuf ihn nicht glücklich machen wird: So schreibt er seiner Mutter vom kräftezehrenden Klosterleben und beginnt seine Beziehung zu Gott immer kritischer zu hinterfragen, stets getrieben von Schuldgefühlen gegenüber seiner gläubigen Familie. Darüber hinaus spiegeln Hölderlins Briefe nicht nur die Haltung des Dichters zu philosophischen und politischen Fragestellungen wieder, sie lassen auch die geistige Zerrissenheit erahnen, die die zweite Lebenshälfte des großen Lyrikers prägen werden: Nach einer traumatisierenden Zwangsbehandlung im Universitätsklinikum Tübingen, das ihm unheilbare geistige Verrückung attestierte, verbrachte Hölderlin die letzten 35 Jahre seines Lebens entmündigt und weitgehend sozial isoliert in einer Turmstube, dem heute berühmten »Hölderlinturm« in Tübingen, wo zahlreiche seiner späten Gedichte sowie der Scardanelli-Liederzyklus entstanden.

Die BR-Lesung mit Reiner Unglaub

Reiner Unglaub hat als Sprecher bereits zahlreiche Hörbücher eingelesen und unter anderem die Bibel vollständig vertont. In der BR-Lesung erweckt er die Briefe von Friedrich Hölderlin zum Leben und bleibt dabei so geschickt im Hintergrund, dass Hölderlins bezeichnende Sprache in all ihren Facetten hörbar wird. Das Hörbuch »Briefe« ist bei DAV erhältlich und umfasst 1 mp3-CD.

Weitere Titel aus der Klassiker-Edition »Große Werke. Große Stimmen.«:

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1 h 12 min

1 MP3-CD

  • Genre:

    Literatur/Klassiker

  • Format:

    Lesung

  • Fassung:

    gekürzt

  • Veröffentlichung:

    18.09.2020

  • ISBN:

    978-3-7424-1566-0

  • UVP:

    EUR 10,00

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