Unsichtbar

Gekürzte Fassung mit Burghart Klaußner

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»Unsichtbar ist Austers bislang bestes und tiefstes Buch.« Süddeutsche Zeitung
Inhalt

New York 1967: Adam Walker ist ein introvertierter Student mit literarischen Ambitionen. Auf einer Party lernt er Rudolf Born und dessen verführerische Freundin kennen und stürzt sich in eine unheilvolle Dreiecksbeziehung. Adams Leben nimmt eine dramatische Wendung, als die mühsam verborgene Gewalttätigkeit Borns hervorbricht und einen Menschen das Leben kostet. 40 Jahre später schreibt Adam die dramatischen Ereignisse jenes Sommers auf und hinterlässt eine Geschichte mit vielen Unbekannten. Ein Roman über menschliche Fehlbarkeit und das Zerbrechen moralischer Gewissheiten – kunstvoll gelesen von Burghart Klaußner.

Autor

Paul Auster

In Deutschland brachte es der New Yorker Schriftsteller Paul Auster spätestens als Verfasser der Romanvorlage zu den Kinofilmen »Smoke« und »Blue in the Face« zu Berühmtheit. Paul Auster wurde in Newark im US-Bundesstaat New Jersey geboren. Seine ersten literarischen Versuche startete der Nachfahre einer österreichisch-jüdischen Immigrantenfamilie während seines literaturwissenschaftlichen Studiums an der New Yorker Columbia Universität: Auster versuchte sich als Lyriker und Prosa-Autor. Nach einer einjährigen literarischen Verschnaufpause, die Auster als Matrose zur Handelsmarine führte, verbrachte er drei Jahre in Frankreich. In Paris begegnete Auster Samuel Beckett, dessen Werk und Person ihn stark beeindruckten. Heute distanziert sich Auster von seinem stark von Beckett beeinflusstem Frühwerk – unter anderem von seinen ersten vier Gedichtbänden, die er nach seiner Rückkehr in die USA verfasste und die nur mäßigen Anklang fanden.
Den Ruf eines literarischen Senkrechtstarters erwarb sich Auster, nachdem er sich dem düster-verrätselten Kriminalroman zugewandt hatte. Sein kunstfertiger Erzählstil, der stets auf autobiografischen Motiven fußt, stieß sowohl in Austers Heimat als auch in Europa auf Zustimmung im Literaturbetrieb. Austers Großstadtromane »City Of Glass«, »Ghosts« und »The Locked Room« avancierten als »New...

In Deutschland brachte es der New Yorker Schriftsteller Paul Auster spätestens als Verfasser der Romanvorlage zu den Kinofilmen »Smoke« und »Blue in the Face« zu Berühmtheit. Paul Auster wurde in Newark im US-Bundesstaat New Jersey geboren. Seine ersten literarischen Versuche startete der Nachfahre einer österreichisch-jüdischen Immigrantenfamilie während seines literaturwissenschaftlichen Studiums an der New Yorker Columbia Universität: Auster versuchte sich als Lyriker und Prosa-Autor. Nach einer einjährigen literarischen Verschnaufpause, die Auster als Matrose zur Handelsmarine führte, verbrachte er drei Jahre in Frankreich. In Paris begegnete Auster Samuel Beckett, dessen Werk und Person ihn stark beeindruckten. Heute distanziert sich Auster von seinem stark von Beckett beeinflusstem Frühwerk – unter anderem von seinen ersten vier Gedichtbänden, die er nach seiner Rückkehr in die USA verfasste und die nur mäßigen Anklang fanden.
Den Ruf eines literarischen Senkrechtstarters erwarb sich Auster, nachdem er sich dem düster-verrätselten Kriminalroman zugewandt hatte. Sein kunstfertiger Erzählstil, der stets auf autobiografischen Motiven fußt, stieß sowohl in Austers Heimat als auch in Europa auf Zustimmung im Literaturbetrieb. Austers Großstadtromane »City Of Glass«, »Ghosts« und »The Locked Room« avancierten als »New York Trilogie« zur Kultlektüre.
»Smoke«, der auf einer Romanvorlage von Auster beruht, wurde 1996 auf der Berlinale mit dem Spezialpreis der Jury ausgezeichnet. Mit »Blue In The Face« kam im gleichen Jahr eine Fortsetzung von »Smoke« in die Kinos. 1999 führte Auster Regie bei der Verfilmung seines Romans »Lulu On The Bridge«.
Der zweifache Vater Paul Auster ist in zweiter Ehe mit der Schriftstellerin Siri Hustvedt verheiratet. Er lebt abwechselnd im New Yorker Stadtteil Brooklyn und in Vermont.

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Sprecher

Burghart Klaußner

Burghart Klaußner wurde 1949 in Berlin geboren. Er erhielt seine Schauspielausbildung an der Max-Reinhardt-Schule für Schauspiel in Berlin. Nach zweijähriger Arbeit an der Schaubühne am Halleschen Ufer in Berlin folgten Engagements unter anderem am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, am Schiller-Theater in Berlin wie auch in Frankfurt am Main, Bochum und Zürich. Im Jahr 2009 war er erstmals als Autor und Regisseur tätig und inszenierte am Schauspielhaus Bochum sein erstes eigenes Stück »Marigold«.

Theater, Film und Auszeichnungen

Einem breiten Publikum wurde er durch Kinofilme wie »Good Bye, Lenin!«, »Die fetten Jahre sind vorbei« und durch »Das weiße Band« von Michael Haneke bekannt, wo er die Rolle des Pastors spielte. Im Film »Nachtzug nach Lissabon« (Originaltitel: »Night Train to Lisbon«) war er als Richter Prado zu sehen. Außerdem wirkte Burghart Klaußner in dem erfolgreichen Fernseh-Dreiteiler »Das Adlon. Eine Familiensaga« und dem Doku-Drama »George« mit, wo er an der Seite von Götz George auftritt.

In »Der Staat gegen Fritz Bauer«, ausgezeichnet mit dem Deutschen Filmpreis 2016, verkörpert Burghart Klaußner auf kongeniale Weise den Staatsanwalt Fritz Bauer und sein...

Burghart Klaußner wurde 1949 in Berlin geboren. Er erhielt seine Schauspielausbildung an der Max-Reinhardt-Schule für Schauspiel in Berlin. Nach zweijähriger Arbeit an der Schaubühne am Halleschen Ufer in Berlin folgten Engagements unter anderem am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, am Schiller-Theater in Berlin wie auch in Frankfurt am Main, Bochum und Zürich. Im Jahr 2009 war er erstmals als Autor und Regisseur tätig und inszenierte am Schauspielhaus Bochum sein erstes eigenes Stück »Marigold«.

Theater, Film und Auszeichnungen

Einem breiten Publikum wurde er durch Kinofilme wie »Good Bye, Lenin!«, »Die fetten Jahre sind vorbei« und durch »Das weiße Band« von Michael Haneke bekannt, wo er die Rolle des Pastors spielte. Im Film »Nachtzug nach Lissabon« (Originaltitel: »Night Train to Lisbon«) war er als Richter Prado zu sehen. Außerdem wirkte Burghart Klaußner in dem erfolgreichen Fernseh-Dreiteiler »Das Adlon. Eine Familiensaga« und dem Doku-Drama »George« mit, wo er an der Seite von Götz George auftritt.

In »Der Staat gegen Fritz Bauer«, ausgezeichnet mit dem Deutschen Filmpreis 2016, verkörpert Burghart Klaußner auf kongeniale Weise den Staatsanwalt Fritz Bauer und sein Ringen um eine Aufarbeitung der bundesdeutschen Vergangenheit. Das Hörbuch »Fritz Bauer. Sein Leben. Sein Denken. Sein Wirken« mit Klaußner wurde 2018 als »Bestes Sachhörbuch« mit dem Deutschen Hörbuchpreis ausgezeichnet. Zuletzt war er in dem NS-Drama »Das schweigende Klassenzimmer« zu sehen.

Klaußner erhielt zahlreiche Preise, unter anderem 2005 den Deutschen Filmpreis seine Rolle in »Die fetten Jahre sind vorbei«, den Silbernen Leopar­den in Locarno als bester männlicher Darsteller in »Der Mann von der Botschaft«. Weiterhin wurde Burghart Klaußner mit den renommierten Preisen wie dem Preis der deutschen Filmkritik, dem Deutschen Filmpreis sowie dem Deutschen Hörbuchpreis als »Bester Interpret« ausgezeichnet.

Burghart Klaußner liest für Der Audio Verlag

Bei DAV sind zahlreiche Hörbücher als Lesung mit Burghart Klaußner erschienen, unter anderem »Die Kälte« von Thomas Bernhard, »Das letzte Land« von Svenja Leiber, »Stoner« von John Williams sowie drei Hörbücher von Paul Auster »Unsichtbar«, »Winterjournal« und »Sunset Park«.

Foto: © Wilhelm Reinke

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7 h 20 min

6 CDs

  • Genre:

    Literatur

  • Format:

    Lesung

  • Fassung:

    gekürzt

  • Veröffentlichung:

    24.07.2010

  • ISBN:

    978-3-89813-966-3

  • UVP:

    EUR 24,99

Pressematerial

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