Reigen

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»Großartig, dass Der Audio Verlag diese Lesung aus den frühen 60er Jahren wieder ausgegraben hat. Stellt diese Komödie doch die nicht nur für Schnitzlers Zeitgenossen gültige Doppelmoral wunderbar heraus... Nun, hundert Jahre nach seiner Uraufführung, ist "Reigen" in dieser unterhaltsamen historischen Aufnahme wiederzuentdecken.«
Deutschlandfunk Kultur, Lesart, Tobias Wenzel, 17.02.2020
Inhalt

Fünf Männer und fünf Frauen bilden wechselnde Paare, die sich im körperlichen Akt vorübergehend verbinden, wieder lösen und zum nächsten Partner wechseln, bis sich im Zusammentreffen der letzten mit der ersten Person der »Reigen« schließt. Ob Soldat, Dirne, Dichter oder Aristokrat: Allein Begierde und Verführung bestimmen die Regeln dieses erotischen Spiels und lassen die Grenzen der bürgerlichen Gesellschaft verschwimmen. Mit seinem »Reigen« demontierte Schnitzler die Grundfesten sittlicher Konvention und verursachte den größten Theaterskandal des 20. Jahrhunderts.

Sprecher

Helmut Qualtinger

Helmut Qualtinger, geboren 1928, war ein österreichischer Schauspieler, Schriftsteller und Kabarettist. Er studierte Medizin, Publizistik und Schauspiel in Wien. Anschließend schrieb Qualtinger Theater- und Kabarettstücke und spielte in zahlreichen Theater-, Film- und Fernsehproduktionen mit. Sein Durchbruch gelang ihm 1961 mit dem Ein-Personen-Stück »Der Herr Karl«. Helmut Qualtinger starb 1986.

Christiane Hörbiger

Christiane Hörbiger wurde in Wien geboren. Nach der Schule begannt sie eine Schauspielausbildung am Max-Reinhardt-Seminar in Wien, bricht aber schon nach wenigen Wochen ab, als sie ein Filmengagement erhält. Sie debütierte 1955 in dem Film »Der Major und die Sterne« von Eduard von Borsody. Privatlehrer vervollständigen ihre Schauspiel-, Tanz- und Gesangsausbildung. Von 1957 bis 1966 war sie am Burgtheater in Wien unter Vertrag. In den darauf folgenden Jahren Engagements in Heidelberg, München und Zürich.
Ab den 1980er Jahren wird das Fernsehen auf sie aufmerksam. Die Rolle der Gräfin von Guldenburg in der Serie »Das Erbe der Guldenburgs« macht sie nicht nur einem breiten Publikum bekannt, sondern beschert ihr einen ungeahnten Erfolg. Weitere Serien und Filme stehen an, so auch »Schtonk«, der eine Oscarnominierung als bester ausländischer Film erhält.
Zahlreiche Preise krönen das Werk der Schauspielerin: der Deutsche Filmpreis (1994), der Bayerische Filmpreis (1986), der Adolf-Grimme-Preis, die Romy, die Goldene Kamera (1987, 2001). 1998 erhält sie vom österreichischen Bundespräsidenten Thomas Klestil das Ehrenkreuz für Kunst und Wissenschaft 1. Klasse und 2001 von Johannes Rau das Bundesverdienstkreuz. 2002 erhält sie,...

Christiane Hörbiger wurde in Wien geboren. Nach der Schule begannt sie eine Schauspielausbildung am Max-Reinhardt-Seminar in Wien, bricht aber schon nach wenigen Wochen ab, als sie ein Filmengagement erhält. Sie debütierte 1955 in dem Film »Der Major und die Sterne« von Eduard von Borsody. Privatlehrer vervollständigen ihre Schauspiel-, Tanz- und Gesangsausbildung. Von 1957 bis 1966 war sie am Burgtheater in Wien unter Vertrag. In den darauf folgenden Jahren Engagements in Heidelberg, München und Zürich.
Ab den 1980er Jahren wird das Fernsehen auf sie aufmerksam. Die Rolle der Gräfin von Guldenburg in der Serie »Das Erbe der Guldenburgs« macht sie nicht nur einem breiten Publikum bekannt, sondern beschert ihr einen ungeahnten Erfolg. Weitere Serien und Filme stehen an, so auch »Schtonk«, der eine Oscarnominierung als bester ausländischer Film erhält.
Zahlreiche Preise krönen das Werk der Schauspielerin: der Deutsche Filmpreis (1994), der Bayerische Filmpreis (1986), der Adolf-Grimme-Preis, die Romy, die Goldene Kamera (1987, 2001). 1998 erhält sie vom österreichischen Bundespräsidenten Thomas Klestil das Ehrenkreuz für Kunst und Wissenschaft 1. Klasse und 2001 von Johannes Rau das Bundesverdienstkreuz. 2002 erhält sie, als dritte Frau, den Karl-Valentin-Orden.

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1 h 42 min

2 CDs

  • Genre:

    Klassiker

  • Format:

    Lesung

  • Fassung:

    ungekürzt

  • Veröffentlichung:

    21.02.2020

  • ISBN:

    978-3-7424-1398-7

  • UVP:

    EUR 14

Pressematerial

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