Radetzkymarsch

Hörspiel mit Klausjürgen Wussow

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Inhalt

Die Schlacht von Solferino im Jahr 1859: Der aus bäuerlichen Verhältnissen stammende Trotta rettet Kaiser Franz Joseph I. das Leben und bekommt zum Dank das Adelsprädikat verliehen. Gehorsam und bedingungslose Kaisertreue bestimmen von nun an das Leben der Familie. Doch ebenso wie das Kaiserreich erfährt auch die junge Dynastie einen unaufhaltsamen Niedergang. Mit dem jüngsten Sohn stirbt auf den Schlachtfeldern des 1. Weltkrieges auch der Familienname für immer. Eine opulente Hörspielinszenierung über das Ende des Habsburger Reiches mit Klausjürgen Wussow u. v. a.

Autor

Joseph Roth

Joseph Roth wurde in Brody/Ostgalizien als Sohn jüdischer Eltern geboren. Nach einem Germanistik-Studium in Wien nahm er als österreichischer Offizier bis Kriegsende am 1. Weltkrieg teil. 1919 begann er seine journalistische Karriere bei der Wiener Tageszeitung „Der neue Tag“.

1920 übersiedelte er nach Berlin. In der Folgezeit entwickelte er sich als Feuilletonist, Reiseschriftsteller und Essayist zu einem der glänzendsten Stilisten des deutschsprachigen Raums. Als Paris-Korrespondent der „Frankfurter Zeitung“ arbeitete er in Frankreich und schrieb aufsehenerregende Reportage-Serien über seine Reisen nach Polen, Russland, Albanien, Italien – und ins Saargebiet.

Roth, der Wert darauf legte, in den namhaften linken und bürgerlich liberalen Zeitungen, für die er schrieb, nicht „Zugabe, sondern Hauptmahlzeit“ zu sein, ließ auch seine belletristischen Werke zuerst in Zeitungen als Fortsetzungsdrucke erscheinen. Als Romancier und Novellist gehört er zu den bedeutendsten Autoren der Zwischenkriegszeit und des Exils. Seine wichtigsten Romane „Hiob“, „Die Kapuzinergruft“, „Die Legende vom heiligen Trinker“, „Radetzkymarsch“, „Das Spinnennetz“ wurden zwischen 1963 und 1989, u. a. von Johannes Schaaf und Bernhard Wicki verfilmt.

Als Roths Frau Friedl 1928, sechs Jahre nach der...

Joseph Roth wurde in Brody/Ostgalizien als Sohn jüdischer Eltern geboren. Nach einem Germanistik-Studium in Wien nahm er als österreichischer Offizier bis Kriegsende am 1. Weltkrieg teil. 1919 begann er seine journalistische Karriere bei der Wiener Tageszeitung „Der neue Tag“.

1920 übersiedelte er nach Berlin. In der Folgezeit entwickelte er sich als Feuilletonist, Reiseschriftsteller und Essayist zu einem der glänzendsten Stilisten des deutschsprachigen Raums. Als Paris-Korrespondent der „Frankfurter Zeitung“ arbeitete er in Frankreich und schrieb aufsehenerregende Reportage-Serien über seine Reisen nach Polen, Russland, Albanien, Italien – und ins Saargebiet.

Roth, der Wert darauf legte, in den namhaften linken und bürgerlich liberalen Zeitungen, für die er schrieb, nicht „Zugabe, sondern Hauptmahlzeit“ zu sein, ließ auch seine belletristischen Werke zuerst in Zeitungen als Fortsetzungsdrucke erscheinen. Als Romancier und Novellist gehört er zu den bedeutendsten Autoren der Zwischenkriegszeit und des Exils. Seine wichtigsten Romane „Hiob“, „Die Kapuzinergruft“, „Die Legende vom heiligen Trinker“, „Radetzkymarsch“, „Das Spinnennetz“ wurden zwischen 1963 und 1989, u. a. von Johannes Schaaf und Bernhard Wicki verfilmt.

Als Roths Frau Friedl 1928, sechs Jahre nach der Hochzeit, an Schizophrenie erkrankte, hatte dies schwere Schuldgefühle und eine desolate finanzielle Situation für Joseph Roth zur Folge. Er wurde zum Trinker und starb 1939 im Pariser Exil im Alter von nur 45 Jahren. Seine Frau wurde 1940 von den Nazis ermordet.

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Sprecher

Klausjürgen Wussow

Klausjürgen Wussow, geboren in Cammin in Pommern (heute Kamien Pomorski). Er debütierte an der Volksbühne Schwerin. Weitere Stationen seiner Theaterkarriere waren unter anderem das Hebbel-Theater in Berlin, das Theater am Schiffbauerdamm sowie die Städtischen Bühnen in Frankfurt, Düsseldorf, Köln, Zürich und München. Von 1964 bis 1986 war er Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters.

Einem breiten Publikum wurde Klausjürgen Wussow durch seine Film- und Fernsehrollen, insbesondere als Professor Brinkmann in der TV-Serie »Schwarzwaldklinik« (1985–88, 70 Folgen), bekannt. Ebenfalls in die Rolle als Arzt schlüpfte er in der Serie »Klinik unter Palmen« (1996–2003). Daneben gibt es kaum eine deutsche Serie, in der er keinen Gastauftritt hatte, u.a. in »Das Traumschiff«, »Tatort« und »Unser Charly«. 1985 wurde ihm die Goldene Kamera verliehen.

Klausjürgen Wussow war insgesamt viermal verheiratet. Aus der Ehe mit der Schauspielerin Ida Krottendorf (bis 1991) stammen zwei Kinder, Barbara und Alexander Wussow, beide ebenfalls Schauspieler. Er starb am 19. Juni 2007 in Rüdersdorf bei Berlin.

Foto: © picture alliance/dpa/KPA

Foto: Porträt des Schauspielers Klausjürgen Wussow. Undatiert.

4 h 21  min

3 CDs

  • Genre:

    Klassiker/Literatur

  • Format:

    Hörspiel

  • Veröffentlichung:

    12.01.2010

  • ISBN:

    978-3-89813-894-9

  • UVP:

    EUR 16,99

Pressematerial

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