Biografie

Klaus Pohl, geboren 1952 in Rothenburg ob der Tauber, lebt in New York, Berlin und Wien. Er schreibt Theaterstücke, Drehbücher, Essays, Reportagen und Romane. Als Schauspieler debütierte Pohl 1975 an der Volksbühne Berlin. In den Jahren 1976 bis 1983 war er Mitglied am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, 1985 bis 1987 am Hamburger Thalia Theater. Für seine herausragende Leistungen als Theaterschauspieler erhielt er 1985 den Mülheimer Dramatikerpreis. Aber auch durch zahlreiche Filmproduktionen, wie u.a. »Ende der Unschuld« (1991), »Rosmersholm« (2001) und »Das Fremde in mir« (2008) ist Klaus Pohl dem deutschen Publikum bekannt.

Zudem war der Schauspieler, Dramatiker und Theaterregisseur am Wiener Burgtheater in zahlreichen Inszenierungen zu sehen – so auch 1999 in Zadeks »Hamlet«. In seinem Roman »Sein oder Nichtsein. Erinnerungen an Peter Zadeks legendäre Hamlet-Inszenierung« lässt er den turbulenten Probenprozess Revue passieren. 2020 las Pohl Sein oder Nichtsein als Hörbuch ein, das Theaterleute und Literaturkritiker zu Begeisterungsstürmen hinriss.