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Georges Simenon

Maigret – Die raffiniertesten Fälle

Hörspiel mit Leonard Steckel, Peter Lühr, Cordula Trantow

24,00 €

Unverbindliche Preisempfehlung für die CD-Ausgabe

5 H 27 MIN
5 CDs
FORMAT Hörspiel
GENRE Klassiker, Krimi
ISBN 978-3-7424-2359-7
VERÖFFENTLICHUNG 16.03.22
UVP 24,00 €

»Maigret – Die raffiniertesten Fälle«: sieben Krimi-Hörspiele in einer Box bei Der Audio Verlag

Der von Georges Simenon erschaffene Kommissar Maigret gilt zu Recht als der berühmteste Ermittler aller Zeiten. Seine fesselnden Fälle versetzen Hörer:innen auch heute noch in Spannung. Mit seiner untrüglichen Intuition und seinem guten Gespür für die Menschen und ihre Sorgen löst er verlässlich jeden Fall. Ganz gleich, ob er einem Giftmörder auf der Spur ist oder am Weihnachtsmorgen ermittelt, Maigret geht jedem Geheimnis auf den Grund. Die Box »Maigret – Die raffiniertesten Fälle« versammelt sieben aufwendig produzierte Hörspiele von WDR, BR, ORF und SR mit einem großen Ensemble hochkarätiger Sprecher:innen, darunter Leonard Steckel, Peter Lühr und Cordula Trantow.

 

Die Box »Maigret – Die raffiniertesten Fälle« ist bei DAV auf insgesamt 5 CDs erhältlich und enthält folgende Hörspiele:

»Frau Maigret als Detektiv« (WDR 1957) – Mit Leonard Steckel, Trude Meinz, Paul Bürks u.v.a.

Der Buchbinder und Kupferstecher Steuvals hat in seinem Haus eine Leiche verbrannt und wird daraufhin wegen Mordverdachts verhaftet. Kommissar Jules Maigret zweifelt an seiner Schuld, kommt in seinen Ermittlungen jedoch nur schwer voran. Doch da kommt ihm seine Frau Pauline Maigret zur Hilfe, die durch einen auffallenden Hut auf den Mord an der berühmten Gräfin Panetti aufmerksam gemacht wird. Wie sich herausstellt, hängen beide Fälle auf komplexe Weise zusammen.

»Maigrets Memoiren« (BR 1983) – Mit Walter Richter, Bernd Herberger, Cordula Trantow u.v.a.

Besonders raffiniert wird in »Maigrets Memoiren« mit den Grenzen der Fiktion gespielt. Denn in diesem Roman wird Jules Maigret zum Erzähler und Georges Simenon zur Figur. Mit Witz und Charme berichtet Kommissar Maigret von einem Treffen mit dem jungen Schriftsteller Sim, stellt einige Schilderungen des Autors richtig und schwelgt in Erinnerungen an den Beginn seines Polizeidienstes und an das erste Kennenlernen mit Madame Maigret.

»Maigrets Weihnachtsfest« (ORF 1986) – Mit Horst Christian Beckmann, Hilde Mikulicz, Sonja Sutter u.v.a.

Den ersten Weihnachtstag hatten sich die Maigrets anders vorgestellt. Statt den Feiertag in Ruhe zu zweit zu verbringen, soll der Kommissar zwei Nachbarinnen bei der Aufklärung von mysteriösen Vorgängen behilflich sein. Die kleine Nichte der Nachbarin hat am Vorabend Besuch von einem zwielichtigen Weihnachtsmann bekommen, dem Maigret schnellstmöglich das Handwerk legen soll.

»Die Herberge der Ertrunkenen« (SR 1953) – Mit Theo Schulte, Friedrich Otto Scholz, Susanne Heym u.v.a.

In der Nähe eines kleinen Hotels ereignet sich ein schrecklicher Unfall: Ein junges Paar kommt mit seinem Auto von der Fahrbahn ab und stürzt in einen Fluss. Nichts lässt hier zunächst an ein Verbrechen denken. Doch die Insassen des Wagens sind spurlos verschwunden. Und im Kofferraum wird eine Frauenleiche gefunden. Kommissar Maigret hat schnell Zweifel am vermeintlichen Autounfall…

»Hotel Nordstern« (SR 1953) – Mit Theo Schulte, Friedrich Otto Scholz, Susanne Heym u.v.a.

Kommissar Maigret steht kurz vor seiner Pensionierung, da wird ihm ein brutaler Mordfall übertragen. Im schäbigen Pariser Hotel Nordstern wird ein Mann mit einem Dolch ermordet. Eine erste Spur ist ein seidener Damenstrumpf, den der Ermittler am Tatort findet. Maigret begibt sich im Hotel auf die Suche nach der Besitzerin des Strumpfes, um der Aufklärung des Falles näher zu kommen.

»Einbruch auf dem Boulevard Beaumarchais« (SR 1953) – Mit Theo Schulte, Rudolf Schumann, Eva Maria Böhme u.v.a.

Eine junge Schneiderin wendet sich in ihrer Verzweiflung an Kommissar Maigret: Ihr Geliebter wird beschuldigt, bei einem Einbruch auf dem Boulevard Beaumarchais einen Menschen erschossen zu haben. Seit diesem Vorfall erhält die junge Frau beängstigende Drohbriefe, die Maigrets Interesse wecken. Auch hier gelingt es dem Kommissar, Klarheit in den Fall zu bringen und das Geheimnis schlussendlich zu lösen.

»Man tötet nicht die kleinen Leute« (SR 1953) – Mit Theo Schulte, Rudolf Schumann, Annemarie Burger u.v.a.

Der einfache Kassierer Maurice führt ein ungemein unauffälliges Leben in bescheidenen Verhältnissen – bis er eines Tages durch das offene Fenster seiner Wohnung erschossen wird. Kommissar Maigret gibt der Fall Rätsel auf. Denn wer könnte ein Motiv dafür haben, den ärmlichen Kassierer umzubringen? Dann erfährt er, dass ein Fremder das Zimmer in der Pension gegenüber gemietet hat und begibt sich auf die Fährte des Mörders.

»Es sind tatsächlich raffinierte Krimis. Sie sind geschickt konstruiert, leben von der Fallanalyse, der psychologischen Spurensuche und dem geschickten Kombinieren von Indizien. […] So bleibt es bei dieser Hörspielbox bei einer kleinen Zeitreise für nostalgische Krimifans.«

Deutschlandfunk Kultur, Lesart, Andi Hörmann, 04.04.2022

»Abgesehen von den Änderungen bekommt man als Hörer:in ein spannendes Stückchen Maigret vorgesetzt. (Einbruch auf dem Boulevard Beaumarchais)«

maigret.de, Oliver Hahn, 07.03.2022

»Woher er so viel über uns wusste, bleibt ein Rätsel. Vielleicht das schönste der Weltliteratur.«

F. A. Z.

Georges Simenon

Zur Autor:innen-Seite

Georges Simenon (* 13. Februar 1903 in Lüttich † 4. September 1989 in Lausanne) gilt als der »meistgelesene, meistübersetzte, meistverfilmte, in einem Wort: der erfolgreichste Schriftsteller des 20. Jahrhunderts« (Die Zeit). Das bedeutende Werk des manischen Schreibers umfasst 75 Maigret-Romane, 117 weitere Romane und über 150 Erzählungen. Mit seinem schnörkellosen Stil und seiner Sensibilität für Atmosphäre gewann Simenon zahlreiche berühmte Bewunderer, darunter Winston Churchill und Ferdinand von Schirach.

Leonard Steckel

Zur Sprecher:innen-Seite

Leonard Steckel
geboren 1901, war Schauspieler, Hörspielsprecher und Regisseur. Vor 1933 spielte er erfolgreich Theater an der Seite von u. a. Helene Weigel oder Alexander Granach. 1933 emigrierte er in die Schweiz, wo er am Schauspielhaus in Zürich erfolgreich wirkte. 1957 bis 1959 war er Intendant der Freien Volksbühne Berlin. Unter der Regie von Gert Westphal sprach er in mehreren SWR-Hörspielen die Figur des Kommissar Maigret. Steckel starb 1971 bei einem Eisenbahnunglück.

5 H 27 MIN
5 CDs
FORMAT Hörspiel
GENRE Klassiker, Krimi
ISBN 978-3-7424-2359-7
VERÖFFENTLICHUNG 16.03.22
UVP 24,00 €

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