Biografie

Hans Söhnker ist in Kiel geboren. Nach Handelsschule und kaufmännischer Lehre nahm er 1922 Schauspielunterricht bei Clemens Schubert in Kiel und bekam gleich ein Engagement am dortigen Stadttheater. Engagements in Frankfurt/Main, Danzig, Baden-Baden, Chemnitz, Bremen und schließlich am Hebbel Theater in Berlin folgten. 1933 wurde er für den Film entdeckt und gehörte bald zu den beliebtesten deutschen Filmhelden im Dritten Reich. Nach dem Krieg konnte er seine Filmarbeit fortsetzen, arbeitete aber auch weiter im Theater, für Funk und Fernsehen. In den 60er und 70er Jahren arbeitete Hans Söhnker fast ausschließlich für das Fernsehen. Äußerst populär wurde er vor allem durch seine Rollen in den Serien »Der Forellenhof« (65), »Salto Mortale« (68) und »Meine Schwiegersöhne und ich« (69). 1973 wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz I. Klasse, 1977 mit dem Berliner Filmband in Gold und 1988 mit dem Ehrentitel »Berliner Staatsschauspieler« ausgezeichnet. Seine Memoiren brachte er 1974 unter dem Titel »…Und kein Tag zuviel« heraus. Er starb in Berlin-Grunewald.