Biografie

Nach dem Abitur wurde Günter Pfitzmann 1942 zum Kriegsdienst eingezogen. Unmittelbar nach Kriegsende nahm er Unterricht an der Berliner Schauspiel-Akademie »Der Kreis«. Sein Bühnendebüt gab Pfitzmann 1946 am Landestheater in Potsdam. Es folgten Engagements in Berlin und München. 1949 gründete Günter Pfitzmann zusammen mit anderen Schauspielkollegen die Berliner Kabarettgruppe »Die Stachelschweine«, bei denen er bis 1957 aktiv mitwirkte. Zudem war er ein bekannter Film- und Fernsehschauspieler. Man kennt ihn u.a. aus »Der Hauptmann und der Held« (1955), »Dr. Crippen lebt (1956)«, »Die Brücke« (1959) und dem Edgar-Wallace Film »Der Zinker« (1963). Weiterhin wirkte er in den Serien »Die drei Damen vom Grill« (ab 1977), »Praxis Bülowbogen« (ab 1987), »Klinik unter Palmen« (1996) und »Traumschiff« (2000) mit. Günter Pfitzmann arbeitete zudem als Synchronsprecher und lieh u.a. Kirk Douglas, Jean Gabin und Obelix seine Stimme. Seinen letzten Fernsehauftritt hatte Günter Pfitzmann 2002 als Patient in der Serie »In aller Freundschaft«. Er verstarb 2003 in Berlin.
Günter Pfitzmann wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. So erhielt er 1956 den Berliner Kunstpreis der jungen Generation, 1994 den Verdienstorden des Landes Berlin, 2000 die Goldene Kamera (ZDF) und 2002 den Goldene Wuscheln (MDR) für sein Lebenswerk.