Biografie

Axel Corti wurde am 7. Mai 1933 in Paris als Sohn deutscher Eltern geboren. Er besuchte die Schule in Frankreich, der Schweiz, Italien und Österreich. Nach dem Abitur wurde er Sprecher beim Österreichischen Rundfunk in Innsbruck, 1956 übernahm er die Leiterung der Literatur- und Hörspielabteilung des ORF Studio Tirol, 1958 wurde er Dramaturg und Regisseur am Burgtheater in Wien, ab 1963 auch Filmregisseur. Er drehte u. a. 1971 »Der Fall Jägerstätter«, 1973 »Ein junger Mann aus dem Innviertel – Adolf Hitler«, 1976 »Der junge Freud«, 1983 »Herrenjahre«, 1984 »Eine blaßblaue Frauenschrift«, 1982 bis 85 die Emigranten-Trilogie »Wohin und zurück« und 1993 »Radetzykymarsch«. Axel Corti erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter zweimal die Goldene Kamera und zweimal den Adolf Grimme Preis in Gold. Axel Corti starb am 29. Dezember 1993 in Oberndorf bei Salzburg.