Biografie

Suzanne von Borsody, geboren in München. Tochter von Schauspieler Hans von Borsody und Schauspielerin und Regisseurin Rosemarie Fendel. Nach ihrem Fernseh-Debüt 1978 in »Adoptionen« gewann sie schon kurze Zeit später für die Serie »Beate S« die Goldene Kamera und den Adolf-Grimme-Preis. Theaterengagements in Frankfurt, Bremen, Düsseldorf, Zürich und am Berliner Schiller-Theater folgten. Im Kino war sie unter anderem in »Macht der Gefühle« (Alexander Kluge, 1980), »Justiz« (H. W. Geissendörfer, 1993, Oscar-Nominierung), »Bin ich schön?« (Doris Dörrie, 1997), und »Leo und Claire« (Joseph Vilsmaier, 2000) zu sehen. Daneben spielte sie Hauptrollen in einer Vielzahl von Fernsehfilmen, unter anderem in »Dunkle Tage« (Margarete von Trotta, 1998) und »Die Mörderin« (Christian von Castelberg, 1998), für die sie mit dem Deutschen und dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet wurde. Für ihre Rolle in der Literaturverfilmung  »Jahrestage« (Margarete von Trotta, 1999) erhielt sie die Goldene Kamera. Sie spielte in TV-Reihen wie »Tatort« (1993-2009), »Bella Block« (2005) und »Rosa Roth« (2006) mit und war zuletzt im TV-Film »Appolonia Margarete Steiff« (Xaver Schwarzenberger, 2005) zu sehen. Darüber hinaus ist sie auch als Regisseurin und Synchronsprecherin tätig (Deutscher Synchronpreis 2007).