Therese-Giehse-Preis für Klaus Pohls Hörbuch »Sein oder Nichtsein. Erinnerungen an Peter Zadeks legendäre Hamlet-Inszenierung«

Therese-Giehse-Preis für Klaus Pohls Hörbuch »Sein oder Nichtsein. Erinnerungen an Peter Zadeks legendäre Hamlet-Inszenierung«

Der Schauspieler, Theaterregisseur, Dramatiker und Drehbuchautor Klaus Pohl erhält im Rahmen des diesjährigen Deutschen Schauspielpreises (3. September 2021) den Therese-Giehse-Preis für das von ihm geschriebene und gelesene Hörbuch »Sein oder Nichtsein. Erinnerungen an Peter Zadeks legendäre Hamlet-Inszenierung«.

Erstmals in der Geschichte des Deutschen Schauspielpreises wird ein Schauspieler für ein Hörbuch ausgezeichnet.

Die Verleihung findet im Rahmen des diesjährigen Deutschen Schauspielpreises am 3. September 2021 in Berlin statt.
Die Lesung ist bei DAV am 13.03.2020 in der Edition »Große Werke, große Stimmen« erschienen.

Als Patin vergibt in diesem Jahr die Schauspielerin und Regisseurin Adriana Altaras den Preis. Die/der Pat:in wechselt jährlich und zeichnet eine:n Kolleg:in aus, die oder der ihm ein besonderes, nachhaltig inspirierendes Theatererlebnis beschert hat.

Adriana Altaras: »Während der Pandemie eine:n würdige:n Preisträger:in für den Theater-, jetzt Therese Giehse Preis, zu finden ist nicht einfach. Aber dann fiel mir Klaus Pohls Hörbuch in die Hände. ›Sein oder nicht sein‹, das mit viel Liebe und künstlerischer Freiheit geführte Protokoll der Probenzeit für die legendäre ›Hamlet‹-Inszenierung von Peter Zadek am Bochumer Schauspielhaus. Plötzlich war alles wieder da. Mein wunderbarer, anstrengender Beruf. Meine verrückten Kollegen. Die Liebe zum Theater, wo Scheitern und Glückseligkeit so nah beieinander sind. Die Höhen und Tiefen einer Probenzeit. Ich bin im Theater, das Theater ist bei mir… Klaus Pohl, der Schauspieler, der Autor, hat mit seinem genauen, liebevollen Blick unseren Berufstand wieder zum Leben erweckt.«

Der Therese-Giehse-Preis, vormals der Theaterpreis des Deutschen Schauspielpreises, wird in diesem Jahr erstmalig unter diesem Namen vergeben. Der den Deutschen Schauspielpreis ausrichtende Bundesverband Schauspiel (BFFS) würdigt damit die Schauspielerin Therese Giehse, »eine der besonders prägenden Persönlichkeiten des deutschsprachigen Theaters, und ihr mutiges Wirken und Leben als lesbische Schauspielerin in einem Jahrhundert voller Verwerfungen«, so Hans-Werner Meyer, Vorstand des BFFS.

Weitere Infos zum Deutschen Schauspielpreis unter www.schauspielpreis.com