Der goldene Handschuh

Der goldene Handschuh

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»Der Roman war krass, aber das jetzt erschienene Hörspiel setzt noch eins drauf... Die Hörspieladaption von Martin Zylka ist furchtbar gut gemacht... Am stärksten... ist das Hörspiel in der Akustik, in der Geräuschkulisse. Wenn man nicht nur liest, wie da geflucht, geschissen und geprügelt wird, sondern hört, wie das schnalzt und grunzt und klatscht. Das steigert das Grauen bis ins Unerträgliche.«
FAZ, Oliver Camenzind, 20.05.2019
»Es liegt auch an Sebastian Rudolph, diesem großartigen Erzähler, dass man den... Gewaltausbrüchen überhaupt zuhören kann... Lars Rudolph erweckt den grausamen Frauenmörder zum Leben... aber er führt ihn nicht als Monster vor... Auch die anderen Sprecher in diesem Hörspiel überzeugen, durchweg starke Stimmen... Eine Empfehlung...«
Deutschlandfunk Kultur, Lesart, Georg Gruber, 15.04.2019
»Als „schön“ lässt sich die Klang-Textur des von Martin Zylka inszenierten Hörspiels wahrlich nicht bezeichnen. Aber so, wie es Menschen reizt, über den Rand eines Vulkankraters in die schaudernde Tiefe zu blicken, so üben auch menschliche Abgründe eine beklemmende Faszination aus.«
Frankfurter Allgemeine Woche (der FAZ), Wolfgang Schneider, 04.10.2019
»Beim Hören des Hörspiels... fragt man sich minütlich: Kann es eigentlich noch schlimmer, noch ekelerregender, noch abgründiger werden? Und immer wieder aufs Neue muss man feststellen: es kann... In diesem Fall spielt das gesamte Ensemble so inbrünstig und nuanciert, dass die vorder- und hintergründige Gewalt, die diese Erzählung von Anfang bis Ende begleitet, überzeugend und spürbar wird.«
Bayern 2-Favoriten, Annegret Arnold, 07.07.2019
»Neben Fiete alias Lars Rudolph ist es Sebastian Rudolph als Erzähler, der das dicht besetzte Hörspiel zu einem besonderen Erlebnis macht.«
Kölner Stadt-Anzeiger, Marianne Kolarik, 07.06.2019
»... immer so nah am Leben – so gut. Die Hintergrundmusik zum Saufen und Morden haben Udo Jürgens und Heintje.«
Kurier Wien, Peter Pisa, 05.05.2019
»Lars Rudolph... ist wie abgefüllt für die Rolle als Delirium-Papst Fritz Honka. Ein Absturzgenie, säuselnd, hustend, lallend, fluchend, lachend, lästernd und södernd taumelt er zwischen seiner Bruchbude und dem Goldenen Handschuh... «
IN München, Jonny Rieder, 14.05.2019
»... die Hörspieladaption des NDR... bietet zwar alles andere als leichtverdaulichen Stoff, überzeugt allerdings mit viel Gespür und Gefühl für die Protagonisten. Was vornehmlich der großartigen Leistung der Sprecherriege... zu verdanken ist.«
Neumann Magazin, Arnulf Woock, 01.06.2019
»Das Hörspiel ist ganz fabelhaft geworden. Es fängt die Geräusche des Goldenen Handschuhs vorzüglich ein... Im Hintergrund laufen Schlagerschnulzen der 70er-Jahre, im Vordergrund pöbelt Fritz Honka, gespielt von einem erschreckend authentischen Lars Rudolph... O-Ton-Beschreibungen des Tatorts und von Leichenfunden bringen auch hier den Realitätsschock ins Bewusstsein der Hörer.«
der-hoerspiegel.de, Nico Steckelberg, 22.06.2019
»Sebastian Rudolph ( Erzähler) hat mich mit seiner deftigen Erzählweise in nüchternem Hamburger Dialekt total in den Bann gezogen. Ich konnte die Hoffnungslosigkeit der Opfer und auch die des Täters richtig spüren – Gänsehaut pur... Ein faszinierendes, und zugleich sehr düsteres Hörspiel, das sofort mein Kopfkino in Gang setzte...«
vonmainbergsbuechertipps.wordpress.com, Gabriele Pagenhardt von Mainberg, 14.05.2019
Inhalt

»Der goldene Handschuh« das NDR-Hörspiel zum Roman von Heinz Strunk bei Der Audio Verlag

Sommer 1975: Nach einem Brand werden in der Wohnung von Fritz Honka in Hamburg Altona die zerstückelten Überreste von vier Frauenleichen gefunden. Der Fall sorgt für einen medialen Aufschrei und richtet die Aufmerksamkeit auch auf die Kiezkneipe nahe der Hamburger Reeperbahn, in der Honka täglich ein und ausging: »Der goldene Handschuh.«

Rund 40 Jahre später rollt Heinz Strunk in seinem gleichnamigen Roman den Fall wieder auf und rückt Fritz »Fiete« Honka in dem erschütternden Roman ins Zentrum der Handlung. Der NDR hat Strunks Roman nun als Hörspiel inszeniert – grandios vertont mit Lars Rudolph, Sebastian Rudolph, Ulrike Krumbiegel und vielen anderen. Ein Muss für Fans atmosphärischer Hörspiele.

»Er hofft auf ein Wunder. Aber das tut er ja die ganze Zeit schon.«

23. Februar 1974, 3 Uhr morgens im „goldenen Handschuh“. Fritz Honka, der sonst von allen nur Leiche genannt wird, hat vor kurzem seinen ersten richtigen Spitznamen bekommen: »Fiete.« Darauf ist er stolz. Einen...

»Der goldene Handschuh« das NDR-Hörspiel zum Roman von Heinz Strunk bei Der Audio Verlag

Sommer 1975: Nach einem Brand werden in der Wohnung von Fritz Honka in Hamburg Altona die zerstückelten Überreste von vier Frauenleichen gefunden. Der Fall sorgt für einen medialen Aufschrei und richtet die Aufmerksamkeit auch auf die Kiezkneipe nahe der Hamburger Reeperbahn, in der Honka täglich ein und ausging: »Der goldene Handschuh.«

Rund 40 Jahre später rollt Heinz Strunk in seinem gleichnamigen Roman den Fall wieder auf und rückt Fritz »Fiete« Honka in dem erschütternden Roman ins Zentrum der Handlung. Der NDR hat Strunks Roman nun als Hörspiel inszeniert – grandios vertont mit Lars Rudolph, Sebastian Rudolph, Ulrike Krumbiegel und vielen anderen. Ein Muss für Fans atmosphärischer Hörspiele.

»Er hofft auf ein Wunder. Aber das tut er ja die ganze Zeit schon.«

23. Februar 1974, 3 Uhr morgens im „goldenen Handschuh“. Fritz Honka, der sonst von allen nur Leiche genannt wird, hat vor kurzem seinen ersten richtigen Spitznamen bekommen: »Fiete.« Darauf ist er stolz. Einen Liter Fako, Fanta-Korn, hat er schon intus, dazu rund 60 Zigaretten. Er ist im »Schmiersuff«, der einem das ganze Denken zukleistert und schläft ein, bis er den nächsten Fako hingestellt bekommt. Das Hörspiel nach dem Roman von Heinz Strunk lässt die Hörer unmittelbar in eine nahezu unerträglich düstere Welt eintauchen, beleuchtet schonungslos den totgeschwiegenen Rand der Gesellschaft und die tiefsten Abgründe der menschlichen Psyche. Was muss im Leben eines Menschen passieren, damit Verzweiflung zu Mordlust wird?

Die NDR-Produktion mit Lars Rudolph, Sebastian Rudolf, Ulrike Krumbiegel und vielen anderen

Der raffinierten Soundkulisse und der beeindruckenden Spielkunst von Lars Rudolph, Sebastian Rudolph, Ulrike Krumbiegel und vielen anderen ist es zu verdanken, dass das Hörspiel über den Frauenmörder Fritz Honka vom ersten Moment an unter die Haut geht. Es ist als würde man selbst am Tresen im »goldenen Handschuh« sitzen, Honka in seine Wohnung folgen und dort in Abgründe blicken, die tiefer nicht sein könnten. Ein schauerliches wie geniales Hörerlebnis, das lange nachwirkt. »Der goldene Handschuh« umfasst 1 CD und ist bei DAV erhältlich.

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Sprecher

Ulrike Krumbiegel

Ulrike Krumbiegel studierte an der Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch« in Berlin. Erstes Engagement erhielt sie am Staatstheater Schwerin und von 1986 bis 2001 war sie Ensemblemitglied am Deutschen Theater Berlin. Regisseur Bodo Fürneisen entdeckte sie und gab ihr die Hauptrolle in der Liebesgeschichte »Komm mit mir nach Chicago« (1981/82). Weitere Filmewaren »Schwierig, sich zu verloben« (1982/83), »Junge Leute in der Stadt« (1985), »Jungfer Miras Mirakel« (1986), »Der Aufstand der Fischer von St. Barbara« (1988), »Der Bruch« (1989), »Sehnsucht« (1998/90), »Buntes Wasser« (1992) und »Heidi M.« (2001). Für ihre Leistung im Fernsehfilm »Geschlecht: weiblich« von Dirk Kummer wurde sie 2003 mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. Darüber hinaus war sie in mehreren Folgen der Serien »Tatort« und »Polizeiruf 110« zu sehen und erhielt 2008 für ihre Rolle in »Polizeiruf 110 – Jenseits« die Goldenen Kamera als beste Schauspielerin.

1 h 19 min

1 CD

  • Genre:

    Krimi/Literatur

  • Format:

    Hörspiel

  • Veröffentlichung:

    18.04.2019

  • ISBN:

    978-3-7424-1187-7

  • UVP:

    EUR 12,99

Pressematerial

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