Tagebuch 1946–1949

Tagebuch 1946–1949

Gekürzte Fassung mit Michael von Burg

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»Die vorliegende Auswahl legt den Fokus auf die zeitgeschichtlichen Einträge. Auffallend dabei ist die hochliterarische Sprache dieser Aufzeichnungen, die das Talent des jungen Autors bereits hier bezeugen. Das spiegelt auch die bedächtige und kluge Lesung von Michael von Burg: Man wünscht sich mehr davon.«
Platz 1 der hr2-Hörbuchbestenliste Mai 2021, aus der Jurybegründung
»Michael von Burg ist ein kongenialer Interpret dieser Tagebuchtexte, lebendig und einfühlsam, die Worte mit Raum und Klang füllend, macht er sich Max Frischs Erfahrungen und Gedanken zu eigen... Nicht nur als literarisches und historisches Zeitdokument ist dieses Hörbuch reizvoll...«
Deutschlandfunk Kultur, Lesart, Georg Gruber, 03.05.2021
»... ein Kompendium, das fast alle für Max Frisch wichtigen Bereiche anspricht: seine Arbeit als Architekt, die politische Lage, die Liebe und natürlich auch die literarische Arbeit... gelesen von... Michael von Burg, klug, warm, mit einer Stimme, die das unablässige, verhaltene Staunen des Autors auffängt. Ein Staunen, das ins Herz der Dinge zielt.«
WDR 3 Mosaik, Jutta Duhm-Heitzmann, 01.04.2021
»Max Frischs Beobachtungen und seine Sprache sind inspirierend und ein Zugang zu seinem Wesen, seinem Werk. .. Michael von Burg liest die Auszüge aus denTagebüchern mit Genuss und Fokus. Für Philosophisches findet er ebenso den richtigen Tonfall wie für Politisches oder kleine Szenen.«
B5 aktuell, Hörbuch der Woche, Monika von Aufschnaiter, 19.03.2021
»Max Frisch... arbeitet noch als Architekt, als er mit wachen Augen durch das zerbombte Nachkriegseuropa reist und seine Eindrücke im Tagebuch festhält... Michael von Burg hat Frischs Aufzeichnungen zu dessen 30. Todestag am 4. April 2021 für den SRF eingesprochen: konzentriert, prägnant, präzise, temperamentvoll mit akustischen Effekten.«
Münchner Merkur, Hildegard Lorenz, 25.05.2021
»Michael von Burg... interpretiert die Texte mit passend jugendlichem Elan. Simone Krapf und Johannes Mayr haben Text und Lesung mit minimalen Bearbeitungen inszeniert. Dadurch geht das Wesentliche nicht verloren...«
kulturtipp Schweiz, Frank von Niederhäusern, 15.04.2021
Inhalt

»Tagebuch 1946-1949« von Max Frisch, gelesen von Michael von Burg, in einer SRF-Produktion bei DAV

Max Frisch gilt als einer der bedeutendsten Autoren des 20. Jahrhunderts. Mit Werken wie »Biedermann und die Brandstifter« und »Homo faber« hat er sich einen festen Platz im Kanon der deutschsprachigen Literatur erobert. Doch auch seine Tagebücher, von denen bereits zahlreiche Bände veröffentlicht wurden, finden weite Beachtung. Jenes aus den Jahren 1946-1949 ist nicht nur ein wichtiges Zeitzeugnis, das uns einen Einblick in das Europa der Nachkriegsjahre gewährt, sondern auch der Schlüssel zu Frischs Werk: In ihnen finden sich bereits Skizzen und Strukturmodelle, aus denen sich später seine großen Romane und Dramen entwickeln sollten.

Max Frischs Tagebuch aus den Jahren 1946-1949 als Hörbuch bei Der Audio Verlag

 In seinen Tagebüchern skizziert Frisch nicht nur seine Gedanken und Ideen für literarische Werke, er erzählt auch von seinen Reisen in das kriegszerstörte Deutschland und Osteuropa sowie von Begegnungen mit bedeutenden und weniger bedeutenden Persönlichkeiten. Daher können sie...

»Tagebuch 1946-1949« von Max Frisch, gelesen von Michael von Burg, in einer SRF-Produktion bei DAV

Max Frisch gilt als einer der bedeutendsten Autoren des 20. Jahrhunderts. Mit Werken wie »Biedermann und die Brandstifter« und »Homo faber« hat er sich einen festen Platz im Kanon der deutschsprachigen Literatur erobert. Doch auch seine Tagebücher, von denen bereits zahlreiche Bände veröffentlicht wurden, finden weite Beachtung. Jenes aus den Jahren 1946-1949 ist nicht nur ein wichtiges Zeitzeugnis, das uns einen Einblick in das Europa der Nachkriegsjahre gewährt, sondern auch der Schlüssel zu Frischs Werk: In ihnen finden sich bereits Skizzen und Strukturmodelle, aus denen sich später seine großen Romane und Dramen entwickeln sollten.

Max Frischs Tagebuch aus den Jahren 1946-1949 als Hörbuch bei Der Audio Verlag

 In seinen Tagebüchern skizziert Frisch nicht nur seine Gedanken und Ideen für literarische Werke, er erzählt auch von seinen Reisen in das kriegszerstörte Deutschland und Osteuropa sowie von Begegnungen mit bedeutenden und weniger bedeutenden Persönlichkeiten. Daher können sie ebenso als historisches Dokument gelesen werden und sind nicht nur für Frisch-Liebhaber interessant. Eine Auswahl aus dem »Tagebuch 1946-1949« ist in einer SRF-Produktion aus dem Jahr 2020 als Hörbuch bei DAV erhältlich und umfasst 2 CDs.

Frischs Berichte aus dem Europa der Nachkriegsjahre – gelesen von Michael Burg

Michael Burg wurde 1977 in Manhasset, New York, geboren. Nach dem Abschluss seiner Schauspielausbildung an der Theaterhochschule Zürich wirkte er an verschiedenen Theaterproduktionen, u. a. am Thalia Theater und am Schauspielhaus Zürich mit. Im Jahr 2001 übernahm er erstmals eine Rolle in einem Kinospielfilm, Außerdem ist er in der Netflix-Verfilmung von Thomas Meyers Roman »Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse« aus dem Jahr 2018 zu sehen. Für den SRF hat er sich erstmals auch als Hörbuchsprecher unter Beweis gestellt und Max Frischs » Tagebuch 1946-1949« eingelesen.

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Autor

Max Frisch

Max Frisch wurde am 15. Mai 1911 in Zürich geboren. Nach der Schule studierte Frisch von 1931 bis 1933 Germanistik. Nach dem Tod seines Vaters brach er die Studien ab, um als freier Journalist zu arbeiten. 1934 erschien Frischs erster Roman Jürg Reinhart. 1936 begann er ein Architekturstudium an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich, das er 1940 mit Diplom abschloss. 1943 eröffnete er sein eigenes Architekturbüro, das er bis 1955 betrieb. Zugleich setzte Frisch seine literarische Tätigkeit fort, die er mit ausgedehnten Auslandsreisen kombinierte. Sein »Tagebuch 1946 – 1949« erschien 1950 im neugegründeten Suhrkamp Verlag. Daneben verfasste er zahlreiche Theaterstücke und Hörspiele. Der literarische Durchbruch
gelang ihm mit seinem Roman »Stiller« (1954). Es folgten die Romane »Homo faber« (1957) und »Mein Name sei Gantenbein« (1964), die ihn weltberühmt machten. Nach der Scheidung von seiner ersten Frau Trudy Frisch-von Meyenburg 1959 lebte Frisch von 1960 bis 1965 mit der Schriftstellerin Ingeborg Bachmann in Rom. Danach heiratete er 1968 Marianne Oellers, doch auch diese Ehe scheiterte. 1972 veröffentlichte er sein zweites »Tagebuch 1966 – 1971«. In den nächsten Jahren entstanden die...

Max Frisch wurde am 15. Mai 1911 in Zürich geboren. Nach der Schule studierte Frisch von 1931 bis 1933 Germanistik. Nach dem Tod seines Vaters brach er die Studien ab, um als freier Journalist zu arbeiten. 1934 erschien Frischs erster Roman Jürg Reinhart. 1936 begann er ein Architekturstudium an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich, das er 1940 mit Diplom abschloss. 1943 eröffnete er sein eigenes Architekturbüro, das er bis 1955 betrieb. Zugleich setzte Frisch seine literarische Tätigkeit fort, die er mit ausgedehnten Auslandsreisen kombinierte. Sein »Tagebuch 1946 – 1949« erschien 1950 im neugegründeten Suhrkamp Verlag. Daneben verfasste er zahlreiche Theaterstücke und Hörspiele. Der literarische Durchbruch
gelang ihm mit seinem Roman »Stiller« (1954). Es folgten die Romane »Homo faber« (1957) und »Mein Name sei Gantenbein« (1964), die ihn weltberühmt machten. Nach der Scheidung von seiner ersten Frau Trudy Frisch-von Meyenburg 1959 lebte Frisch von 1960 bis 1965 mit der Schriftstellerin Ingeborg Bachmann in Rom. Danach heiratete er 1968 Marianne Oellers, doch auch diese Ehe scheiterte. 1972 veröffentlichte er sein zweites »Tagebuch 1966 – 1971«. In den nächsten Jahren entstanden die Erzählungen »Montauk« (1975) und »Der Mensch erscheint im Holozän« (1979). Ab 1980 lebte Frisch mit Alice Locke-Carey in New York. 1982 publizierte er seine letzte Erzählung »Blaubart«. Max Frisch wurde u. a. mit dem Georg-Büchner-Preis und dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. Er verstarb am 4. April 1991 in Zürich.

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Sprecher

Michael von Burg

Michael von Burg, geboren 1977 in Manhasset, New York, ist ein Schweizer Film- und Theaterschauspieler. Er hatte Engagements u.a. am Staatstheater Schwerin, am Deutschen Theater Göttingen und Staatstheater Wiesbaden. Seit 2016 ist er festes Ensemblemitglied am Theater Kanton Zürich in Winterthur. Zudem war er in Kinofilmen wie »Männer wie wir« zu sehen.

2 h 01 min

2 CDs

  • Genre:

    Literatur

  • Format:

    Lesung

  • Fassung:

    gekürzt

  • Veröffentlichung:

    18.03.2021

  • ISBN:

    978-3-7424-1887-6

  • UVP:

    EUR 15,00

Pressematerial

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