Biografie

Dieter Mann zählt zu einem der bekanntesten deutschen Bühnen- und Filmschauspieler. Geboren wurde er 1941 in Berlin und studierte an der Schauspielschule Ernst Busch in Berlin. Direkt im Anschluss wurde er am Deutschen Theater engagiert und feierte seinen ersten großen Erfolg in  der Hauptrolle von Rosows »Unterwegs«. Er blieb vier Jahrzehnte am Deutschen Theater und glänzte vor allen Dingen in den großen klassischen Rollen (Kleist, Lessing, Büchner und Schiller), er spielte z. B. den Edgar Wibeau in »Leiden des jungen W.«, den Ariel in »Sommernachtstraum«, den Lear in »König Lear« . Von 1985-1991 leitete er als Intendant das Deutsche Theater. Durch seine Rollen in über 80 Filmen wurde er deutschlandweit populär u. a. DEFA-Filme: »Lotte in Weimar« (1974/75), »Die Leiden des jungen Werther« (1975), Kinofilm »Der Untergang« (2004) und verschiedene »Tatort« Produktionen. Dieter Mann gilt als einer der besten Vorleser des Landes. Sein Schauspiel, seine Lesungen, seine wie zahlreichen Hörbuchproduktionen sind brillant. Dieter Mann ist Mitglied der Akademie der Künste Berlin-Brandenburg.
»Ob auf der Bühne, vor der Kamera oder am Mikrofon – er besticht durch seine Fähigkeit, das Innere einer Figur mit seiner immensen Ausdruckskraft zu offenbaren. Dieter Mann ist zweifellos ein Meister seines Fachs.« MDR

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