Biografie

Er kann »in seiner exzessiven Spiellust mitreißen wie wenige«, schrieb die »Süddeutsche Zeitung« über Rufus Beck, der heute zu den erfolgreichsten deutschen Schauspielern zählt. Bevor er mit seinen Theater-, Film- und Fernsehengagements bekannt wurde, studierte er Islamistik, Philosophie und Ethnologie in Heidelberg. Nach Engagements auf den Bühnen Heidelberg, Saarbrücken, Tübingen, Schauspiel Frankfurt und Schauspiel Köln hatte Rufus Beck Ende der 80er Jahre ein spektakuläres Debüt am Bayerischen Staatsschauspiel München als »Franz Moor« in »Die Räuber«. Seit 1994 ist er freischaffend, arbeitete er als Gast  am Bayerischen Staatsschauspiel, an der Bayerischen Staatsoper, an den Münchener Kammerspielen und am Berliner Ensemble. Er übernahm Bühnenparts unter Leander Haussmann, Frank Castorf, Georg Ringsgwandl, George Tabori. 1991 gab er sein Kinodebüt in  »Kleine Haie« von Sönke Wortmann. Der überregionale Durchbruch gelang ihm 1994: mit der Deutschlandtournee des Rock-Fantasy-Musicals »Tabaluga« und mit der Rolle der »Waltraud« in der Kinokomödie »Der bewegte Mann«. Sehr erfolgreich ging er 2004/5 mit seinem internationalen Tanzmärchen »Pandoras Legend – Night of the Sultans« auf Europatournee.
Als Interpret, Regisseur und Produzent wirkte Rufus Beck an vielen erfolgreichen Hörbuch-Produktionen mit: Bekannt ist er vor allem als die Stimme von Harry Potter.

Preise und Auszeichnungen:

  • »Nachwuchsschauspieler des Jahres« für die Rolle des Franz Moor in Schillers »Die Räuber« (1989/90)
  • Bambi für »Der bewegte Mann« (1994)
  • Nominierung zum Bundesfilmpreis für »Jimmy the Kid« (1997)

Preise für »Harry Potter«-Hörbücher:

  • »Kinder und Jugendhörbuch 2000«
  • »Hörkules 2000«, Schallplatten in Gold und Platin
  • »Goldener Akustikus der Fördergemeinschaft Gutes Hören« 2004

Foto: Carsten Sander