Unser Jahrhundert. Ein Gespräch

Unser Jahrhundert. Ein Gespräch

Gekürzte Fassung mit Hanns Zischler, Hans Peter Hallwachs

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»Ein kluges Gespräch über unsere Geschichte! Ein Hörgenuss auf 5 CDs!«
Deutschlandradio Kultur, Gabriele Kalmár
Inhalt

„Fangen Sie an, Fritz“ – mit diesem Satz beginnt ein Gespräch unter Freunden. Helmut Schmidt und Fritz Stern kennen sich seit vielen Jahren und haben sich im Sommer 2009 zusammengesetzt, um über Themen miteinander zu reden, die ihnen am Herzen liegen: Erfahrungen und Lehren aus der Geschichte, das gemeinsam erlebte Jahrhundert, Menschen, die ihnen begegnet sind. Das Ergebnis ist so anregend wie kurzweilig. Der Politiker und der Historiker spielen sich die Bälle zu, mal im Konsens, mal im Widerspruch, stets auf eine pointierte Darlegung ihrer eigenen Positionen bedacht. Das Spektrum der behandelten Fragen reicht von Bismarck bis Israel, vom Zweiten Weltkrieg bis zum Aufstieg Chinas, vom Rückblick auf die Ära Bush bis zu den überhöhten Boni für Banker – und auch die Anekdoten kommen nicht zu kurz. In Szene gesetzt von Hanns Zischler und Hans Peter Hallwachs.

Autoren

Fritz Stern

Fritz Stern ist in Breslau geboren. Er war einer der bedeutendsten Historiker der Gegenwart. Im Jahr 1938 floh er mit seinen Eltern vor den Nationalsozialisten in die USA. Fritz Stern nahm 1947 die amerikanische Staatsbürgerschaft an und war bis 1999 Professor für Geschichte an der Columbia University, New York, wo er am 18. Mai 2016 im Alter von 90 Jahren verstarb.

Sprecher

Hanns Zischler

Hanns Zischler, geboren 1947 in Nürnberg, arbeitet als Schauspieler, Publizist und freischaffender Künstler. Neben zahlreichen Auftritten im Fernsehen ist er seit 1967 in deutschen und internationalen Filmen zu sehen, wie z. B. in Wim Wenders »Im Lauf der Zeit«, Rudolf Thomes »Berlin Chamissoplatz«, Robert van Ackerens »Eine flambierte Frau«, Costa Gavras »Amen«, Liliana Cavanis »Ripley’s Game« und Steven Spielbergs »Munich«.
Seine Veröffentlichungen befassen sich mit Forschungen zum frühen Film, Berliner Stadt- und Literaturgeschichte und dem Verhältnis zwischen Kunst und Wissenschaft.

Hans Peter Hallwachs

Hans Peter Hallwachs wurde 1938 in Jüterbog geboren. Nach seiner Ausbildung an der Fritz-Kirchhoff-Schule in Berlin gab er sein Bühnendebüt als Pater in Max Frischs »Andorra«. Er hatte Engagements an Theatern in Bremen, Stuttgart, München und Berlin sowie zahlreiche Gastspiele. Er war in weit über 100 Film- und Fernsehrollen zu sehen, u. a. 1967 in »Mord und Totschlag« von Volker Schlöndorff (ausgezeichnet mit dem Bundesfilmpreis), 1990 in »Nie im Leben« von Helmut Berger (ausgezeichnet mit dem Max-Ophüls-Preis), in der Serie »Der Bulle von Tölz«  und diversen »Tatort«-Produktionen. 1998 spielte er in Roland Suso Richters Gerichtsdrama »After the truth«, 2000 in der Neuverfilmung von »Soweit die Füße tragen« von Hardy Martins, 2003 in »Rosenstrasse« von Margarethe von Trotta und 2006 in »Der Tote am Strand« von Martin Enlen.

Hans Peter Hallwachs ist Sprecher in zahlreichen DAV-Produktionen, u.a. von John Updikes »Landleben« sowie gemeinsam mit Hanns Zischler für »Unser Jahrhundert. Ein Gespräch« von Helmut Schmidt und Fritz Stern.

 

5 h 07 min

5 CDs

  • Genre:

    Sachbücher

  • Format:

    Lesung

  • Fassung:

    gekürzt

  • Veröffentlichung:

    15.03.2010

  • ISBN:

    978-3-89813-978-6

  • UVP:

    EUR 24,99

Pressematerial

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