Und was hat das mit mir zu tun?

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»Der Schauspieler Barnaby Metschurat spricht diesen Text, als wäre es sein eigener... Sehr persönlich, authentisch, mit allen Zweifeln.«
Deutschlandradio Kultur, 04.04.2016
»Ein sehr offenes, stellenweise rührend ungelenkes Buch - hervorragend und nahezu als Hörspiel inszeniert.«
BÜCHER Magazin, Elisabeth Dietz, 25.05.2016
»Spannend, aufschlussreich und ergreifend - und unbedingt hörenswert.«
Psychologie heute, Anke Bruder, 11.05.2016
»Äusserst spannende und komplexe Auseinandersetzung mit Schuld.«
kulturtipp Schweiz, Moni Wirth, 23.05.2016
»... ein großer Essay über die Gegenwart der Vergangenheit.«
Der Spiegel
»Batthyany vermag den Leser zu fesseln, indem er ihn ganz dicht an sich heranlässt. [...] Er trifft den richtigen Ton.«
NDR
Das Hörbuch dokumentiert Batthyanys Suche und wie das Eintauchen in die Geschichte ihn selbst veränderte. Fesselnd.
DAMALS, Heike Talkenberger, 30.03.2017
»Ich möchte wissen, was von früher in meinen Knochen steckt ... Ich will herausfinden, was Ereignisse in der Vergangenheit aus uns machen.« Sacha Batthyany
»Ein großer Gewinn!« Deutschlandradio Kultur
»Batthyany beweist mit seinem Buch eine doppelte Begabung. Er vereinigt die journalistische Tugend, alles genau wissen zu wollen, mit der literarischen, das Erfahrene genau und vielschichtig zu erzählen.« Tages-Anzeiger
»Nach und nach legt der Autor auf spannenden 250 Seiten die Geschichte seiner Familie offen, die immer weitere Kreise zieht und eng mit den Grausamkeiten von Nationalsozialismus und Stalinismus verknüpft ist. Wie die Vergangenheit ihre Spuren in der Gegenwart hinterlässt, davon erzählt er mutig, ehrlich und schonungslos – auch gegenüber sich selbst. Ein großartiges Buch.« n-tv.de
»Sacha Batthyany zeigt, dass Geschichte nicht nur Vergangenheit, sondern auch Gegenwart ist.« 1Live, WDR
»Ein großartiges Buch« n-tv
»Ein aufwühlendes Buch« kulturbuchtipps.de
Inhalt

Ein Kriegsenkel auf den Spuren seiner Familie: „Und was hat das mit mir zu tun? Ein Verbrechen im März 1945. Die Geschichte meiner Familie“ von Sacha Batthyany jetzt als Hörbuch auf 4 CDs bei DAV

Ein schreckliches Verbrechen

März 1945, der Krieg ist fast zu Ende. Im österreichisch-ungarischen Grenzort Rechnitz richtet Margit Thyssen-Batthyany, Enkelin des deutschen Stahlbarons, ein rauschendes Fest für lokale Nazi-Größen aus. Es wird getrunken, gelacht und getanzt. Gegen Mitternacht verlassen einige Festgäste das Schloss und erschießen 180 jüdische Zwangsarbeiter, die angeblich am Fleckfieber erkrankt sind. Das Massaker, eines der schlimmsten Nazi-Verbrechen am Ende des Zweiten Weltkriegs, geht als das „Verbrechen von Rechnitz“ in die Geschichte ein.

Eine berührende Spurensuche

Zürich, 2009. Als der Journalist Sacha Batthyany in einem Zeitungsartikel über das Geschehen in Rechnitz seine eigene Großtante Margit Thyssen-Batthyany erkennt, die er als Junge nicht gemocht, aber mit den Eltern oft besucht hat, ist er schockiert. Die „Gastgeberin der Hölle“ wird sie genannt. Was, fragt er sich, hatte seine Großtante wirklich mit dem Verbrechen zu tun? Das Massengrab wurde...

Ein Kriegsenkel auf den Spuren seiner Familie: „Und was hat das mit mir zu tun? Ein Verbrechen im März 1945. Die Geschichte meiner Familie“ von Sacha Batthyany jetzt als Hörbuch auf 4 CDs bei DAV

Ein schreckliches Verbrechen

März 1945, der Krieg ist fast zu Ende. Im österreichisch-ungarischen Grenzort Rechnitz richtet Margit Thyssen-Batthyany, Enkelin des deutschen Stahlbarons, ein rauschendes Fest für lokale Nazi-Größen aus. Es wird getrunken, gelacht und getanzt. Gegen Mitternacht verlassen einige Festgäste das Schloss und erschießen 180 jüdische Zwangsarbeiter, die angeblich am Fleckfieber erkrankt sind. Das Massaker, eines der schlimmsten Nazi-Verbrechen am Ende des Zweiten Weltkriegs, geht als das „Verbrechen von Rechnitz“ in die Geschichte ein.

Eine berührende Spurensuche

Zürich, 2009. Als der Journalist Sacha Batthyany in einem Zeitungsartikel über das Geschehen in Rechnitz seine eigene Großtante Margit Thyssen-Batthyany erkennt, die er als Junge nicht gemocht, aber mit den Eltern oft besucht hat, ist er schockiert. Die „Gastgeberin der Hölle“ wird sie genannt. Was, fragt er sich, hatte seine Großtante wirklich mit dem Verbrechen zu tun? Das Massengrab wurde nie gefunden, das Verbrechen nie restlos aufgeklärt. Sacha Batthyany macht sich auf die Suche nach Antworten, reist zum Ort des Geschehens, spricht mit weit entfernten Verwandten. Er liest von Kriegsenkelvereinen, von dem unsichtbaren Band, das vorherige Generationen mit den heutigen verbinden soll. Immer wieder fragt er sich, was die Geschichte seiner Familie, die tief in die Kriegswirren des gewaltvollen 20. Jahrhunderts verstrickt war, mit seiner eigenen Gegenwart zu tun hat. Sind wir doch alle Kriegsenkel? Schließlich stößt Sacha Batthyany auf das Tagebuch seiner Großmutter Maritta und auf ein lang gehütetes Familiengeheimnis.

Das Hörbuch „Und was hat das mit mir zu tun? Ein Verbrechen im März 1945. Die Geschichte meiner Familie“ ist hochkarätig besetzt.

Das Hörbuch „Und was hat das mit mir zu tun? Ein Verbrechen im März 1945. Die Geschichte meiner Familie“ erscheint bei Der Audio Verlag auf 4 CDs und wird gelesen von Barnaby Metschurat, Dagmar Manzel und Corinna Kirchhoff.

Das Buch ist erschienen bei Kiepenheuer & Witsch.

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Autor

Sacha Batthyany

Sacha Batthyany, geboren 1973, war Redakteur bei der Neuen Zürcher Zeitung und arbeitet seit 2010 beim MAGAZIN des Tages-Anzeigers. Er ist Dozent an der Schweizer Journalistenschule und lebt in Washington, D.C., wo er für den Tages-Anzeiger und die Süddeutsche Zeitung als Korrespondent über Politik und Gesellschaft berichtet.

Sprecher

Barnaby Metschurat

Barnaby Metschurat (geboren 1974) ist ein beliebter deutscher Schauspieler („Solino“, „L‘auberge espagnole“, „KDD-Kriminaldauerdienst“). Für DAV hat er im Hörspiel „Königsallee“ von Hans Pleschinski mitgewirkt und „Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben“ von Matt Haig sowie „Und was hat das mit mir zu tun? Ein Verbrechen im März 1945. Die Geschichte meiner Familie“ von Sacha Batthyany eingelesen.

Dagmar Manzel

Dagmar Manzel wurde 1958 in Berlin geboren. Sie spielte in Film und Fernsehen zahlreiche Rollen, beispielsweise in „Klemperer“ (1999), „Die Nachrichten“ (2004) und „Die Unsichtbare“ (2010) und bekam diverse Auszeichnungen, u.a. den Deutschen Fernsehpreis 2006. Sie feierte Erfolge mit dem Musical »Kiss me, Kate« in Berlin. Im Theater war sie in Tennessee Williams „Endstation Sehnsucht“ zu sehen. Für DAV hat sie bereits die Hörbücher „Drang nach Leben“ von Sabina van der Linden-Wolanski sowie „August“ und „Nachruf auf Lebende“ von Christa Wolf eingelesen. In „Und was hat das mit mir zu tun? Ein Verbrechen im März 1945. Die Geschichte meiner Familie“ liest sie die Tagebucheinträge einer jüdischen Frau, deren Leben eng mit dem von Sachas Großmutter Maritta verwoben war.

Corinna Kirchhoff

Corinna Kirchhoff, 1958 geboren, hat auf allen großen Bühnen des Landes (zum Beispiel am Burgtheater und der Berliner Schaubühne) gespielt und in zahlreichen Produktionen für Film und Fernsehen mitgewirkt. Sie wurde u.a. mit dem O.E. Hasse-Preis und dem Nestroy-Theaterpreis geehrt. Zahlreichen Hörspielen leiht sie ihre Stimme. In „Und was hat das mit mir zu tun? Ein Verbrechen im März 1945. Die Geschichte meiner Familie“ liest sie die Tagebucheinträge von Maritta, Sacha Batthyanys Großmutter.

5 h 12 min

4 CDs

  • Genre:

    Sachbücher

  • Format:

    Lesung

  • Fassung:

    gekürzt

  • Veröffentlichung:

    19.02.2016

  • ISBN:

    978-3-86231-668-7

  • UVP:

    EUR 19,99

Pressematerial

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