Schöne neue Welt

Hörspiel mit Gerd Wameling, Leslie Malton

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»Eine brillant komponierte Hörspielfassung lädt zur Wiederentdeckung ein... Gerd Wameling, Lars Rudolph, Regina Lemnitz und viele andere bilden eine erstrangige Sprecherriege. Auch für die Schule geeignet – was von hier aus klar als Kompliment verstanden sein will.«
WAZ, Lars von der Gönna, 15.11.2016
»Regine Ahrem hat Huxleys Meisterwerk als hellwachen akustischen Alptraum inszeniert, mit einem starken Sprecherensemble... Text und Stimmen verschmelzen zu einer Art Drogenrausch, sie katapultieren den Hörer hinein in diese zeitlose Geschichte...Eine berauschende Umsetzung...«
Deutschlandradio Kultur, Lesart, Andi Hörmann, 20.02.2017
»Ein Meisterwerk des 20. Jahrhunderts auf eine sehr hörenswerte Weise umgesetzt - 20 Rollen waren bei dieser opulenten Produktion des Rundfunks Berlin-Brandenburg zu besetzen, und die Liste liest sich wie ein "Who is Who" brillanter Hörspiel-Stimmen...Hören!«
MDR Kultur, Hörbuch Spezial, Tobias Barth, 12.10.2016
»Die „schöne“ Diktatur, einer der besten, erschreckendsten Romane, hat schon viele Hörbücher gefüllt, dieses ist – mit 20 Schauspielern – die aufwendigste Fassung.«
Kurier Wien, Peter Pisa, 30.10.2016
»... aufwändig und atmosphärisch mitreißend produziert, und mit Gerd Wameling, Leslie Maltin oder Lars Rudolph brillant besetzt.«
rbb inforadio, Nadine Kreuzahler, 12.02.2017
»...die Sprecher sind großartig, besonders Lars Rudolph..., Cathlen Gawlich...und Gerd Wameling. Plastischer wäre wohl nur eine Umsetzung als Fühlfilm. Sinnliche Hörspielumsetzung eines hochinteressanten und einflussreichen Gedankenexperiments.«
BÜCHER Magazin, Wertung GRANDIOS, Elisabeth Dietz, 13.01.2017
»Mehr als 20 Sprechrollen, ein großes Ensemble an Statisten, eine vielschichtige Klangkulisse, der Text selbst stark gekürzt und modernisiert... Im Kern aber bleibt der Reiz dieser Geschichte erhalten: Wie sehr man in Huxleys absurder Zukunft die Gegenwart gespiegelt findet... "Schöne neue Welt", destilliert zu einem tempo- und actionreichen, lauten, eindringlichen Hörspiel, lohnt sich immer noch.«
Radio Bremen, Florian Bänsch, 17.01.2017
»So prophetisch der Roman seinen Ideen nach ist, so sehr bleibt er im Detail ein Kind seiner Zeit.«
ORF Ö1, Monika Kalcsics, 06.01.2017
»Die kühle Sterilität wird von Leslie Malton als Erzählerin perfekt umgesetzt; trotz aller grausamer Ungeheuerlichkeiten, die sie verkünden muss klingt sie so gleichgültig, dass eine Bahnhofsansage im Vergleich geradezu pathetisch wirkt... Auch heute noch ist "Schöne neue Welt" verstörend, vor allem als Hörspiel, dessen Klang man sich nicht entziehen kann.«
SWR2 am Samstagnachmittag, Leonie Berger, 21.01.2017
»Wie viel oder welche Art von Vision-Tuning ist legitim? Der Eingriff von Regisseurin Regine Ahrem war sanft... Ahrem nutzt... sehr schön die Möglichkeiten der menschlichen Stimme, um Gefühle oder den Mangel daran rüberzukurbeln... Almost fühlfilmig.«
IN München, Jonny Rieder, 02.11.2016
»Ihr [Regine Ahrem] und dem Ensemble... ist es mit Bravour gelungen, Huxleys düstere Vision einer wissenschaftshörigen, konditionierten und unkritischen Gesellschaft, die freien Geistern mit der Verbannung auf Inseln droht, zum Leben zu erwecken... Ein echtes Hörerlebnis!«
diezukunft.de, Sonja Stöhr, 13.12.2016
»... ein faszinierendes, wenn auch erschreckendes Hörspiel, das mich von Beginn an in seinen Bann ziehen konnte... Großartige Sprecher und Sprecherinnen konnten die Theatralik und Dramatik gekonnt darstellen und sorgten dafür, dass mich die Geschichte noch lange danach gedanklich beschäftigte.«
gutowsky-online.de, Michaela Gutowsky, 02.11.2016
»Es ist erschreckend, wie viel von Huxleys Prophetie in solch kurzer Zeit zur Wirklichkeit werden konnte.« New York Times
»Die vorliegende Inszenierung besticht durch die gelungene Dramatisierung einerseits und die nicht überzeichnete Umsetzung andererseits.«
der-hoerspiegel.de, Michael Brinkschulte, 03.04.2017
Inhalt

»Schöne neue Welt«: Der weltberühmte Zukunftsroman von Aldous Huxley als hochwertiges rbb-Hörspiel bei DAV

Als Aldous Huxley 1932 seinen Zukunftsroman »Schöne neue Welt« verfasste, konnte er nicht ahnen, wie viele Aspekte seines Gesellschaftsentwurfs sich bereits in wenigen Jahrzehnten bewahrheiten würden. Nicht erst im Jahre 150 nach Ford (2058 nach Christus) – wie von Huxley prophezeit –, sondern bereits gegen Ende seines eigenen Jahrhunderts machte die Wissenschaft Entdeckungen, die das Klonen von Menschen in den Bereich des Möglichen rückten. Gerade vor dem Hintergrund seiner Aktualität ist der Roman »Schöne neue Welt« nach wie vor ein absolutes Muss für Fans von Klassikern, Dystopien und Science Fiction. Die neue fesselnde Hörspiel-Produktion des rbb mit Gerd Wameling und vielen anderen hochkarätigen Sprechern entführt in eine Welt, in der Armut und Ungerechtigkeit abgeschafft wurden. Die Frage ist: Zu welchem Preis?

Eine perfekte Gesellschaft?

Im Jahre 150 nach Henry Ford ist die Welt nahezu perfekt: Babys werden im Labor gezüchtet und anschließend durch verschiedene Methoden so konditioniert, dass sie als Erwachsene ohne zu Klagen ihren Platz in der Weltgesellschaft einnehmen. Diese ist in verschiedene Kasten unterteilt, deren Mitglieder über unterschiedlich viel Intelligenz und dementsprechend einfache oder komplexe Aufgabenbereiche verfügen. Sollte es hin und wieder doch zu einem vagen Gefühl von Unzufriedenheit kommen, sorgen die Glücksdroge Soma, die die Regierung großzügig zur Verfügung stellt, und die ebenfalls staatlich geförderte Promiskuität für die nötige Ablenkung.

Der Wilde und die Zivilisation

Einer der wenigen Bürger, die das System der »Schönen neuen Welt« hinterfragen, ist der Außenseiter Bernard Marx. Gemeinsam mit der Beta-Klassen-Angehörigen Lenina Crown unternimmt er schließlich eine Expedition in ein sogenanntes Reservat, in dem die Menschen frei von staatlicher Kontrolle leben und somit auch Leiden und Krankheit, aber auch Fantasie und Leidenschaft kennen. Was sie dort entdecken, verändert alles: Eine Freundin des Direktors des Londoner Centers für Brut und Konditionierung, die als verschollen galt, ist in dieser recht ursprünglichen Welt gestrandet und hat dort das Kind des Direktors bekommen. Ihr Sohn, der hellhäutige »Wilde« John wurde von Geburt an von den Reservatsbewohnern ausgegrenzt. Bernard organisiert die Rückkehr der beiden Verschollenen. Doch während die Mutter, Linda, sich nach der Heimkehr in einen todbringenden Soma-Rausch stürzt, stellt ihr Sohn John, der nie staatlich konditioniert wurde, die vorherrschende Ordnung in Frage. Der Konflikt ist vorprogrammiert.

Das Hörbuch »Schöne neue Welt« von Aldous Huxley mit Sprecher Gerd Wameling u.v.a.

Mehr als 80 Jahre nach Erscheinen ist Huxleys Roman aktueller denn je. Mit bekannten und versierten Sprechern wie Grimme-Preisträger Gerd Wameling hat der rbb den Weltklassiker in einer fesselnden Hörspieladaption auf der Basis der Neuübersetzung von Uda Strätling neu in Szene gesetzt. Das Hörbuch ist auf 2 CDs bei Der Audio Verlag erhältlich, ebenso wie viele weitere Hörbücher mit Gerd Wameling, beispielsweise die Bretagne-Krimis von Jean-Luc Bannalec und das Klassiker-Hörbuch »Die Verwirrungen des Zöglings Törleß« von Robert Musil.

Autor

Aldous Huxley

Aldous Huxley, geboren 1894 in Godalming, England, war ein britischer Schriftsteller, der 1937 in die USA auswanderte. In vielen seiner Werke geht es um die Entmenschlichung der Gesellschaft aufgrund des wissenschaftlichen Fortschritts, so auch in seinem bekanntesten Werk, dem Zukunftsroman »Schöne neue Welt«. Darüber hinaus schrieb Huxley zahlreiche Essays, philosophische Schriften, Reiseberichte und weitere Romane. Er starb 1963 in Los Angeles.

Sprecher

Gerd Wameling

Gerd Wameling, geboren 1948 in Paderborn, absolvierte seine Schauspielausbildung an der Folkwang-Hochschule in Essen. Er hat regelmäßige Engagements am Renaissance-Theater Berlin. Zahlreiche Film- und Fernsehrollen wie »In weiter Ferne so nah« von Wim Wenders (1993), »Sexy Sadie« (1995), »Das Kondom des Grauens« (1996) und »Sophiiie!« (2002) sowie »Bella Block« und »Tatort« machten ihn einem breiteren Publikum bekannt. Gerd Wameling erhielt den Adolf-Grimme-Preis für seine Rolle des Dr. Fried in »Wolffs Revier«.

Gerd Wameling als Sprecher, Regisseur und Professor

Gerd Wameling ist seit 1992 Freiberufler, arbeitet als Regisseur sowie als Professor an der UDK Berlin. Des Weiteren wirkt er bei zahlreichen Hörspielproduktionen mit. Nach verschiedenen Gesangsauftritten mit den Geschwistern Pfister interpretierte er auch für eine eigene CD Cover-Versionen bekannter Songs.

Gerd Wameling ist Sprecher bei Der Audio Verlag

Für DAV hat Gerd Wameling schon zahlreiche Hörbücher eingelesen. Dem kauzigen Kommissar Dupin aus der Bretagne-Krimi-Reihe von Jean-Luc Bannalec verleiht er eine ganz eigene Stimme und hat sich damit inzwischen eine riesige Fangemeinde erspielt. Im DAV sind ebenfalls »Der Sandmann« von E.T.A. Hoffmann und »Schuld und Sühne« von Fjodor M. Dostojewski, beide gelesen von Gerd Wameling, erschienen.

Foto: Picture Alliance / dpa

Leslie Malton

Leslie Malton, geboren 1958 in Washington D.C., begann ihre Karriere am Theater. Sie war jahrelang festes Ensemblemitglied an der Wiener Burg. Einem großen Publikum wurde sie mit ihrer Rolle in »Der große Bellheim« bekannt, für die sie auch mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet wurde. Die gefragte Sprecherin lebt mit ihrem Mann, dem Schauspieler Felix von Manteuffel, in Berlin.

1 h 57  min

2 CDs

  • Genre:

    Literatur/Klassiker

  • Format:

    Hörspiel

  • Veröffentlichung:

    14.10.2016

  • Übersetzer:

    Uda Strätling

  • ISBN:

    978-3-86231-837-7

  • UVP:

    EUR 16,99
    |
    SFR 23,50

Pressematerial

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