Peter Voss der Millionendieb

Hörspiel mit Günter Pfitzmann, Ingrid Pan

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Inhalt

Retro-Kult: Peter Voss täuscht einen Millionenraub vor, um das Bankhaus seines Freunds Stockes zu retten. Voss will seine Frau Polly einweihen, doch Privatdetektiv Bobby Dodd weicht ihr nicht mehr von der Seite. Eine wilde Jagd beginnt. Millionen verfolgten im Radio die aufregende Suche nach Peter Voss. Im Retro-Sound sorgen diese Kulthörspiele auch heute noch für Spannung, Spaß und Unterhaltung. Sie hören Arno Assmann als Peter Voss, Ingrid Pan als Polly und Günter Pfitzmann als Bobby Dodd in diesem Straßenfeger der Extraklasse.

Autor

Ewald Gerhard Seeliger

Ewald Gerhard Seeliger geboren in Rathau bei Brieg (Schlesien), zählte zu den berühmtesten und erfolgreichsten Autoren des frühen 20. Jahrhunderts. Seeliger war zunächst Lehrer, u. a. in Genua und Hamburg, und widmete sich ab 1907 hauptsächlichdem Schreiben. 1913 erschien der Erfolgsroman „Peter Voss“, und Seeliger plante mit seinem Freund Richard Dehmel das „Handbuch des Schwindels“. 1915 wurde  Seeliger Marine-Soldat und lernte Joachim Ringelnatz kennen. Nach dem Ersten Weltkrieg entwickelte er sich immer mehr zu einem literarischen Querdenker, der sich durch provozierend anarchistische “Hominidissimus-Experimente” mit Staat und Kirche anlegte. Sein Haus Avalun in Walchensee war Treffpunkt der Avantgarde seiner Zeit, Franz Oppenheimer, Lion Feuchtwanger und viele andere waren hier zu Gast. 1922 brachte ihn das “Handbuch des Schwindels” für sechs Wochen in die Psychatrie, und trotz “Jagdschein” kam er bereits 1933 in Nazi-Schutzhaft. Um weiterer Verfolgung zu entgehen, flüchtete er in die Schweiz, kehrte jedoch bereits 1935 nach Hamburg zurück. Mit dem ihm eigenen Humor kämpfte er weiter gegen den Nationalsozialismus und wurde – wie auch wegen seiner Ehe mit der Tochter eines jüdischen Fondsmaklers – aus der Reichsschriftumskammer ausgeschlossen und...

Ewald Gerhard Seeliger geboren in Rathau bei Brieg (Schlesien), zählte zu den berühmtesten und erfolgreichsten Autoren des frühen 20. Jahrhunderts. Seeliger war zunächst Lehrer, u. a. in Genua und Hamburg, und widmete sich ab 1907 hauptsächlichdem Schreiben. 1913 erschien der Erfolgsroman „Peter Voss“, und Seeliger plante mit seinem Freund Richard Dehmel das „Handbuch des Schwindels“. 1915 wurde  Seeliger Marine-Soldat und lernte Joachim Ringelnatz kennen. Nach dem Ersten Weltkrieg entwickelte er sich immer mehr zu einem literarischen Querdenker, der sich durch provozierend anarchistische “Hominidissimus-Experimente” mit Staat und Kirche anlegte. Sein Haus Avalun in Walchensee war Treffpunkt der Avantgarde seiner Zeit, Franz Oppenheimer, Lion Feuchtwanger und viele andere waren hier zu Gast. 1922 brachte ihn das “Handbuch des Schwindels” für sechs Wochen in die Psychatrie, und trotz “Jagdschein” kam er bereits 1933 in Nazi-Schutzhaft. Um weiterer Verfolgung zu entgehen, flüchtete er in die Schweiz, kehrte jedoch bereits 1935 nach Hamburg zurück. Mit dem ihm eigenen Humor kämpfte er weiter gegen den Nationalsozialismus und wurde – wie auch wegen seiner Ehe mit der Tochter eines jüdischen Fondsmaklers – aus der Reichsschriftumskammer ausgeschlossen und geriet schließlich in Vergessenheit. Nach dem Krieg scheiterte der Versuch, seine barocken Schelmenromane „Junker Schlörks tolle Liebesfahrt“ und „Vielgeliebte Falsette“ neu aufzulegen an der Prüderie der Adenauerära. Sie wurden indiziert. Seeliger starb am 8. Juni 1959 in Cham im Bayerischen Wald.

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Sprecher

Günter Pfitzmann

Nach dem Abitur wurde Günter Pfitzmann 1942 zum Kriegsdienst eingezogen. Unmittelbar nach Kriegsende nahm er Unterricht an der Berliner Schauspiel-Akademie »Der Kreis«. Sein Bühnendebüt gab Pfitzmann 1946 am Landestheater in Potsdam. Es folgten Engagements in Berlin und München. 1949 gründete Günter Pfitzmann zusammen mit anderen Schauspielkollegen die Berliner Kabarettgruppe »Die Stachelschweine«, bei denen er bis 1957 aktiv mitwirkte. Zudem war er ein bekannter Film- und Fernsehschauspieler. Man kennt ihn u.a. aus »Der Hauptmann und der Held« (1955), »Dr. Crippen lebt (1956)«, »Die Brücke« (1959) und dem Edgar-Wallace Film »Der Zinker« (1963). Weiterhin wirkte er in den Serien »Die drei Damen vom Grill« (ab 1977), »Praxis Bülowbogen« (ab 1987), »Klinik unter Palmen« (1996) und »Traumschiff« (2000) mit. Günter Pfitzmann arbeitete zudem als Synchronsprecher und lieh u.a. Kirk Douglas, Jean Gabin und Obelix seine Stimme. Seinen letzten Fernsehauftritt hatte Günter Pfitzmann 2002 als Patient in der Serie »In aller Freundschaft«. Er verstarb 2003 in Berlin.
Günter Pfitzmann wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. So erhielt er 1956 den Berliner Kunstpreis der jungen Generation, 1994 den Verdienstorden des Landes Berlin, 2000 die Goldene...

Nach dem Abitur wurde Günter Pfitzmann 1942 zum Kriegsdienst eingezogen. Unmittelbar nach Kriegsende nahm er Unterricht an der Berliner Schauspiel-Akademie »Der Kreis«. Sein Bühnendebüt gab Pfitzmann 1946 am Landestheater in Potsdam. Es folgten Engagements in Berlin und München. 1949 gründete Günter Pfitzmann zusammen mit anderen Schauspielkollegen die Berliner Kabarettgruppe »Die Stachelschweine«, bei denen er bis 1957 aktiv mitwirkte. Zudem war er ein bekannter Film- und Fernsehschauspieler. Man kennt ihn u.a. aus »Der Hauptmann und der Held« (1955), »Dr. Crippen lebt (1956)«, »Die Brücke« (1959) und dem Edgar-Wallace Film »Der Zinker« (1963). Weiterhin wirkte er in den Serien »Die drei Damen vom Grill« (ab 1977), »Praxis Bülowbogen« (ab 1987), »Klinik unter Palmen« (1996) und »Traumschiff« (2000) mit. Günter Pfitzmann arbeitete zudem als Synchronsprecher und lieh u.a. Kirk Douglas, Jean Gabin und Obelix seine Stimme. Seinen letzten Fernsehauftritt hatte Günter Pfitzmann 2002 als Patient in der Serie »In aller Freundschaft«. Er verstarb 2003 in Berlin.
Günter Pfitzmann wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. So erhielt er 1956 den Berliner Kunstpreis der jungen Generation, 1994 den Verdienstorden des Landes Berlin, 2000 die Goldene Kamera (ZDF) und 2002 den Goldene Wuscheln (MDR) für sein Lebenswerk.

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4 h 11 min

4 CDs

  • Genre:

    Klassiker/Krimi

  • Format:

    Hörspiel

  • Veröffentlichung:

    01.09.2008

  • ISBN:

    978-3-89813-819-2

  • UVP:

    EUR 24,99

Pressematerial

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