Krieg und Frieden – Buch 4 (Download-Ausgabe)

Ungekürzte Fassung mit Ulrich Noethen

»Die Geschichte einer Sucht. Wer Ulrich Noethen lauscht, weiß sofort, dass es keine bessere Art geben kann. Überflüssig zu sagen, dass man da jede Unterbrechung als Störung einer heiligen Handlung empfindet.« Felicitas von Lovenberg, F.A.Z.
Inhalt

1812. Moskau brennt, doch Natascha und ihre Familie sind in Sicherheit. Andrej, von Natascha gepflegt, erliegt nach Wochen seinen Verletzungen. Mit dem Rückzug der Franzosen kommt Pierre frei. Die Kriegsgefangenschaft hat ihn, der stets auf der Suche war, verändert. Er hat seinen Glauben an Gott und seinen Platz im Leben gefunden.

Autor

Leo Tolstoi

Leo Tolstoi wurde 1828 in Jasnaja Poljana in ein russisches Adelsgeschlecht hineingeboren. In seinem Studium an der Universität Kasan widmete er sich den orientalischen Sprachen und der Rechtswissenschaft.

Militärdienst und das Schreiben von Kriegsberichten

1851 trat Leo Tolstoi dem kaukasischen Regiment bei. Er erlebte sowohl die Kämpfe im Kaukasus als auch den Krimkrieg mit. Aus dieser Zeit stammen zahlreiche realistische Kriegsberichte, die ihn schnell bekannt machten.

Eine pädagogische »Grand Tour« und seine literarischen Welterfolge

1857 und 1860/61 unternahm Tolstoi einige Reisen nach Westeuropa und knüpfte inspirierende Kontakte, u. a. zu dem englischen Schriftsteller Charles Dickens und den deutschen Pädagogen Friedrich Fröbel und Adolph Diesterweg. Nach seinen lehrreichen und beflügelnden Bildungsreisen richtete Leo Tolstoi Dorfschulen nach dem Vorbild Rousseaus ein und verfasste Lesebücher mit Erzählungen zu Geschichte, Physik, Biologie und Religion. Nach seiner Heirat 1862 verfasste er seine bekanntesten Werke »Krieg und Frieden« (1868/69) und »Anna Karenina« (1877/78), mit denen er große Berühmtheit erlangte.

Der suchende Leo Tolstoi

Nach seinem grandiosen Erfolg verfiel Tolstoi in eine Phase tiefster Orientierungslosigkeit....

Leo Tolstoi wurde 1828 in Jasnaja Poljana in ein russisches Adelsgeschlecht hineingeboren. In seinem Studium an der Universität Kasan widmete er sich den orientalischen Sprachen und der Rechtswissenschaft.

Militärdienst und das Schreiben von Kriegsberichten

1851 trat Leo Tolstoi dem kaukasischen Regiment bei. Er erlebte sowohl die Kämpfe im Kaukasus als auch den Krimkrieg mit. Aus dieser Zeit stammen zahlreiche realistische Kriegsberichte, die ihn schnell bekannt machten.

Eine pädagogische »Grand Tour« und seine literarischen Welterfolge

1857 und 1860/61 unternahm Tolstoi einige Reisen nach Westeuropa und knüpfte inspirierende Kontakte, u. a. zu dem englischen Schriftsteller Charles Dickens und den deutschen Pädagogen Friedrich Fröbel und Adolph Diesterweg. Nach seinen lehrreichen und beflügelnden Bildungsreisen richtete Leo Tolstoi Dorfschulen nach dem Vorbild Rousseaus ein und verfasste Lesebücher mit Erzählungen zu Geschichte, Physik, Biologie und Religion. Nach seiner Heirat 1862 verfasste er seine bekanntesten Werke »Krieg und Frieden« (1868/69) und »Anna Karenina« (1877/78), mit denen er große Berühmtheit erlangte.

Der suchende Leo Tolstoi

Nach seinem grandiosen Erfolg verfiel Tolstoi in eine Phase tiefster Orientierungslosigkeit. Um seiner Lethargie zu entrinnen, begann er sich intensiv mit religiösen Fragen auseinanderzusetzen und entwickelte eine Abneigung gegen die rituelle Religiosität der russischen Kirche. Die Verbreitung seiner Anschauung stieß auf politischen und kirchlichen Widerstand. 1901 wurde Leo Tolstoi exkommuniziert. In seinem letzten Lebensjahr unternahm Tolstoi noch einmal eine Reise in den Süden, auf der er schließlich am 7. November 1910 verstarb.

Leo Tolstois Meisterwerk bei Der Audio Verlag

Der eindrucksvolle Roman »Anna Karenina« wurde als ungekürzte Lesung mit Ulrich Noethen auf 30 CDs bei DAV veröffentlicht.

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Sprecher

Ulrich Noethen

Ulrich Noethen wurde 1959 in München als Ulrich Schmid geboren. Er absolvierte ein Schauspielstudium in Stuttgart und begann seine Theaterkarriere 1985 in Freiburg im Breisgau. Später wechselte er ans Schauspiel Köln und an die Staatlichen Schauspielbühnen Berlin.

Eine Karriere beim Film

1994 wurde Ulrich Noethen für den Film entdeckt und spielte seither in zahlreichen hochkarätigen Produktionen mit. Einem breiteren Publikum wurde er durch den Film »Comedian Harmonists« (1997) bekannt, für den er den Deutschen und den Bayerischen Filmpreis erhielt. Seitdem war Ulrich Noethen in verschiedensten Filmen zu sehen, darunter »Der Untergang« (2004), »Die Luftbrücke« (2005), »TKKG – Das Geheimnis um die rätselhafte Mind-Machine« (2006) und die Komödie »Mein Führer« (2007). Für seine Leistung in »Die Luftbrücke« wurde er 2006 als bester deutscher Darsteller mit der Goldenen Kamera ausgezeichnet. Den Preis der deutschen Filmkritik bekam Ulrich Noethen für seine Darstellung des Heinrich Himmler in »Mein Führer«. 2007 stand Ulrich Noethen außerdem für die Verfilmung der Novelle »Ein fliehendes Pferd« von Martin Walser vor der Kamera und war in dem RAF-Film »Schattenwelt« zu sehen.

Ulrich Noethen...

Ulrich Noethen wurde 1959 in München als Ulrich Schmid geboren. Er absolvierte ein Schauspielstudium in Stuttgart und begann seine Theaterkarriere 1985 in Freiburg im Breisgau. Später wechselte er ans Schauspiel Köln und an die Staatlichen Schauspielbühnen Berlin.

Eine Karriere beim Film

1994 wurde Ulrich Noethen für den Film entdeckt und spielte seither in zahlreichen hochkarätigen Produktionen mit. Einem breiteren Publikum wurde er durch den Film »Comedian Harmonists« (1997) bekannt, für den er den Deutschen und den Bayerischen Filmpreis erhielt. Seitdem war Ulrich Noethen in verschiedensten Filmen zu sehen, darunter »Der Untergang« (2004), »Die Luftbrücke« (2005), »TKKG – Das Geheimnis um die rätselhafte Mind-Machine« (2006) und die Komödie »Mein Führer« (2007). Für seine Leistung in »Die Luftbrücke« wurde er 2006 als bester deutscher Darsteller mit der Goldenen Kamera ausgezeichnet. Den Preis der deutschen Filmkritik bekam Ulrich Noethen für seine Darstellung des Heinrich Himmler in »Mein Führer«. 2007 stand Ulrich Noethen außerdem für die Verfilmung der Novelle »Ein fliehendes Pferd« von Martin Walser vor der Kamera und war in dem RAF-Film »Schattenwelt« zu sehen.

Ulrich Noethen als vielseitiger Sprecher bei Der Audio Verlag

Ulrich Noethen ist Sprecher der DAV-Hörbücher »Indische Erzählungen« von Rudyard Kipling, Lew Tolstois »Krieg und Frieden« und »Anna Karenina« und »Ostende« von Volker Weidermann. Ulrich Noethen lieh auch Kinderhörbüchern wie, u. a. Michael Endes »Jim Knopf und die Wilde 13« sowie »Die Füchse von Andorra« von Marjaleena Lembcke seine Stimme.

Foto: © Katrin Ribbe

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13 h 55  min

  • Genre:

    Klassiker/Literatur

  • Format:

    Lesung

  • Fassung:

    ungekürzt

  • Veröffentlichung:

    10.07.2016

  • Übersetzer:

    Hermann Röhl

  • ISBN:

    978-3-86231-976-3

  • UVP:

    EUR 42,99

Pressematerial

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