Dshamilja

Ungekürzte Fassung mit Ulrich Matthes

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»Fast schöner als die eigene Lektüre ist es, Ulrich Matthes zuzuhören. Denn mit seiner fleckigen, hier brüchig anmutenden, dort klug akzentuierenden Stimme hört sich der Schauspieler in der neu aufgelegten Produktion von 2006 wie die Idealbesetzung an.«
Der Standard, Alexander Kluy, 15.04.2017
»Ich schwöre, es ist die schönste Liebesgeschichte der Welt.« LOUIS ARAGON
Inhalt

Weltliteratur von Tschingis Aitmatow: »Dshamilia« als Hörbuch bei Der Audio Verlag in der Klassiker-Reihe »Große Werke. Große Stimmen.« Ursprünglich geschrieben als Diplomarbeit, verbreitete sich Tschingis Aitmatows Erzählung »Dshamilja« 1958 schnell um die ganze Welt, wurde Schullektüre in vielen Ländern und machte den kirgisischen Autor international berühmt. Als eine der schönsten Liebesgeschichten überhaupt gilt die leise erzählte Novelle und erscheint bei DAV als ungekürzte Hörbuch-Lesung mit Ulrich Matthes auf 1 mp3-CD. Romeo und Julia in der kirgisischen Steppe: Dshamilja und Danijar Ein Dorf in der kirgisischen Steppe zur Zeit des Zweiten Weltkrieges: Hier begegnen sich die verheiratete Dshamilja und der kriegsversehrte Danijar. Alle anderen Männer befinden sich im Krieg, so auch Dshamiljas Mann. Bei gemeinsamen Arbeiten beäugen ihr 15-jähriger Schwager Said, der Ich-Erzähler dieser Novelle, und die selbstbewusste junge Frau den stillen und in sich gekehrten Kriegsheimkehrer. Doch eines Tages stimmt dieser nach Feierabend ein Lied an und alles ändert sich. Die Liebe nimmt ihren Lauf – Dshamilja trifft eine unumkehrbare Entscheidung Der betörende Gesang Danijars zieht Dshamilja in seinen Bann, sie kann sich ihm nicht entziehen, verliebt sich in ihn – und gesteht ihm ihre Liebe. Damit bricht sie mit allen Konventionen. Said lässt diese außergewöhnliche Liebe zwischen seiner Schwägerin und dem Kriegsversehrten gewähren, stellt seine eigenen Gefühle für die junge Frau zurück. Er selbst entdeckt durch den Gesang Danijars seine Berufung: Said widmet sich fortan der Kunst. Und Dshamilja entscheidet sich: Für Danijar, für die Liebe – und gegen ihren Ehemann, ihre Familie, ihre Herkunft. »Dshamilja« – Tschingis Aitmatows Novelle als ungekürzte Lesung mit Ulrich Matthes Eine berührende Liebesgeschichte, eine verzaubernde Landschaft, eine Gesellschaft zwischen orientalischer Tradition und modernem Aufbruch: Tschingis Aitmatows mit schlichter Sprache geschriebene Novelle wird ausdrucksstark gelesen von Ulrich Matthes. Der Schauspieler hatte zahlreiche Engagements an deutschen Theatern, gastierte u. a. am Deutschen Theater Berlin, Volkstheater Wien sowie am Berliner Ensemble und ist Filmschauspieler, der etwa in »Der Untergang« und »Aimee und Jaguar« zu sehen war. Zudem wirkte er in zahlreichen Hörfunkproduktionen mit und ist Sprecher einer Vielzahl von Hörbüchern. Für DAV hat er u.a. »Die Ursache« von Thomas Bernhard und »Glückskind mit Vater« von Christoph Hein eingelesem. Matthes` einfühlsame Lesung von Aitmatows Klassiker »Dshamilja« erscheint ungekürzt bei DAV in der Reihe »Große Werke. Große Stimmen.«.

Sprecher

Ulrich Matthes

Ulrich Matthes wurde in Berlin geboren. Er absolvierte ein Studium der Germanistik und Anglistik an der Freien Universität Berlin und nahm ab 1982 Schauspielunterricht bei Else Bongers in Berlin. Sein Debüt gab er an der Seite von Maximilian Schell am Renaissance-Theater Berlin in Pavel Kohouts »Armer Mörder«. Es folgten Engagements in Krefeld, Düsseldorf, am Bayerischen Staatsschauspiel und an den Münchner Kammerspielen. 1992 kehrte er nach Berlin an die Schaubühne zurück. Viel beachtet wurde die Deutschlandtour mit seinem Kleist-Abend »Die Geschichte einer Seele«. Heute lebt er als freischaffender Schauspieler in Berlin. Er gastiert u. a. am Deutschen Theater Berlin, Volkstheater Wien sowie am Berliner Ensemble. Zudem wirkte er in zahlreichen Hörfunkproduktionen, wie in der Adaption von »Der englische Patient«, und Film- und Fernseharbeiten mit, u.a. »Winterschläfer« (Regie: Tom Tykwer), »Aimee und Jaguar« (Regie: Max Färberböck), »Der Untergang« (Regie: Oliver Hirschbiegel) und »Der neunte Tag« (Regie: Volker Schlöndorf) mit. Für seine Rolle in »Feuerreiter« (Regie: Nina Grosse) erhielt er 1998 den Bayerischen Filmpreis. Seit der Saison 2004/2005 ist er festes Ensemblemitglied am Deutschen Theater in Berlin.

2 h 14  min

1 CD

  • Genre:

    Literatur

  • Format:

    Lesung

  • Fassung:

    ungekürzt

  • Veröffentlichung:

    10.03.2017

  • ISBN:

    978-3-7424-0016-1

  • UVP:

    EUR 10

Pressematerial

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