Die toten Seelen

Gekürzte Fassung mit Peter Matić

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»Der Roman ist ... ein grandioses Stück Weltliteratur... Peter Matić liest »Die toten Seelen« als sei er selbst Gogol ... Ein allergrößtes Hörvergnügen...«
hr2 Kultur, Hörbuchzeit, 26.03.2016
»Wie unmittelbar, wie stark ist Gogol! Er ist der größte russische Schriftsteller.« Anton Tschechow
Inhalt

Russische Schelmerei – »Die toten Seelen« neu aufgelegt als Hörbuch bei Der Audio Verlag in der Klassiker-Edition »Große Werke. Große Stimmen.«

Ein junger Trickbetrüger führt den russischen, exzentrischen Adel an der Nase herum. Genauso schnell, wie er damit zu Ansehen und Geld kommt, verliert er es auch wieder. Der Roman von Nikolai Gogol wird aufgrund seines episodenhaften Aufbaus und des gewitzten Protagonisten als russischer Schelmenroman gehandelt. Der Name des östlichen Till Eulenspiegels ist Pawel Iwanowitsch Tschitschikow – wie gut Peter Matić das ausspricht und wie gekonnt er die Geschichte des russischen Betrügers zum Leben erweckt, können Sie in der gekürzten Lesung des RBB hören. Das Hörbuch ist bei DAV in der Edition »Große Werke. Große Stimmen.« auf 2 mp3-CDs erschienen.

Düsterer Titel, heitere Episoden

Tote Seelen – so nennt man die verstorbenen Leibeigenen, die bis zur nächsten offiziellen Zählung auf dem Papier noch als lebendig gelten. Der arme, junge Pawel Iwanowitsch Tschitschikow macht ein Geschäft daraus, diese toten Seelen spottbillig aufzukaufen und durch Betrügerei teuer wieder an den Mann zu bringen. Dabei trifft er auf die skurrilen, schrulligsten Gestalten der russischen Oberschicht, auf deren Eigenarten er geschickt eingeht. Durch seine Wortgewandtheit gelangt er schnell zu großer Bekanntheit und ist ein gern gesehener Gast. Jedoch kann er sich nicht zügeln und treibt sein Spiel zu weit.

Die Reichen, die Armen, der Emporkömmling Pawel Iwanowitsch Tschitschikow in der Mitte – in vielen Schattierungen zeichnet Gogol in seinem Roman seine Beobachtungen über die russische Gesellschaft seiner Zeit treffend auf und keiner kommt dabei gut davon.

Von bissiger Komik zum religiösen Fanatismus

Nikolai Gogol zählt zu den berühmtesten und besten russischsprachigen Komikern. Er wurde 1809 in der Ukraine geboren, zog jedoch bald nach St. Petersburg. Dort entwickelte er eine gute Freundschaft zu Puschkin, der ihn dazu anregte, »Die toten Seelen« zu verfassen. Es wurde das letzte Werk vor seinem Tod und gilt neben Novellen wie »Die Nase« auch als sein größter Erfolg. Eigentlich als Trilogie angelegt ist nur der erste Teil vollständig erhalten. Das Manuskript des zweiten Bandes verbrannte Gogol in einem religiösen Wahnanfall, weshalb man den Fortgang der Geschichte nur aus Fragmenten rekonstruieren kann. Kurz darauf starb er an den Folgen strengen religiösen Fastens mit nur 42 Jahren.

Der deutsche Ben Kingsley in der gekürzten Lesung des RBB

Mit unablässiger Präsenz und Leichtigkeit führt Peter Matić durch die vom Audio Verlag als Hörbuch neu herausgegebene und gekürzte Lesung von »Die toten Seelen«. Der talentierte Sprecher ist die feste Synchronstimme von Ben Kingsley und wirkt auch selbst in Filmen mit. Für seine Lesung von Marcel Prousts »Auf der Suche nach der verlorenen Zeit« für den Sender RBB wurde er 2011 mit der Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. In der DAV-Edition »Große Werke. Große Stimmen.« spricht Peter Matić auch andere Hörbücher, wie beispielsweise »Reineke Fuchs« von Johann Wolfgang von Goethe.

Sprecher

Peter Matić

Peter Matić, geboren 1937 in Wien, hatte Theaterengagements in Basel, München und Berlin. Seit 1994 spielt er am Wiener Burgtheater. Er übernahm zahlreiche Filmrollen, zuletzt in »Die Vermessung der Welt«. Seine Lesung von Prousts »Auf der Suche nach der verlorenen Zeit« wurde als Hörbuch des Jahres 2010 sowie mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik 2011 ausgezeichnet.

Foto: © picture alliance/Schöndorfer

12 h 01  min

2 CDs

  • Genre:

    Klassiker

  • Format:

    Lesung

  • Fassung:

    gekürzt

  • Veröffentlichung:

    22.09.2015

  • ISBN:

    978-3-86231-617-5

  • UVP:

    EUR 10,00

Pressematerial

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