Die Flucht ohne Ende

Ungekürzte Fassung mit Karl Walter Diess

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»Karl Walter Diess, einst die Synchronstimme von Roger Moore, las den Roman... Mit großartiger Intonation. Und einer makellosen vokalen Genauigkeit für Roths Rhythmus. Ob solcher fulminanter Rezitationen lohnt sich jede Mühe, die Tonarchive zu durchforschen.«
Der Standard, Alexander Kluy, 26.06.2018
Inhalt

»Die Flucht ohne Ende« ein Hörbuch über einen Heimatlosen

Nach der Flucht aus der russischen Gefangenschaft schlägt sich der Soldat Franz Tunda durch Osteuropa nach Österreich durch. Auf seiner Odyssee fällt er erst der Weißen und dann der Roten Armee in die Hände, verliebt und trennt sich in Georgien und schwemmt schließlich in Wien an. Mit »Die Flucht ohne Ende« ist erneut ein Werk von Joseph Roth als ungekürzte Lesung des SR in der DAV-Klassiker-Edition »Große Werke. Große Stimmen.« erschienen. Gelesen wird der Bericht von Karl Walter Diess.

Joseph Roths lakonischer Bericht als Hörbuch bei DAV

Immer auf der Suche nach einem Halt hangelt Franz Tunda sich weiter von Ort zu Ort, von einer Frau zur nächsten. Ganz egal wohin es ihn verschlägt – ob zu seiner Familie an den Rhein oder nach Paris und London – nach dem Krieg findet der junge Mann keinen Platz mehr in der wohlgeordneten Welt. Joseph Roth erzählt von alledem nahezu emotionslos, worin die Stärke seines Berichts liegt....

»Die Flucht ohne Ende« ein Hörbuch über einen Heimatlosen

Nach der Flucht aus der russischen Gefangenschaft schlägt sich der Soldat Franz Tunda durch Osteuropa nach Österreich durch. Auf seiner Odyssee fällt er erst der Weißen und dann der Roten Armee in die Hände, verliebt und trennt sich in Georgien und schwemmt schließlich in Wien an. Mit »Die Flucht ohne Ende« ist erneut ein Werk von Joseph Roth als ungekürzte Lesung des SR in der DAV-Klassiker-Edition »Große Werke. Große Stimmen.« erschienen. Gelesen wird der Bericht von Karl Walter Diess.

Joseph Roths lakonischer Bericht als Hörbuch bei DAV

Immer auf der Suche nach einem Halt hangelt Franz Tunda sich weiter von Ort zu Ort, von einer Frau zur nächsten. Ganz egal wohin es ihn verschlägt – ob zu seiner Familie an den Rhein oder nach Paris und London – nach dem Krieg findet der junge Mann keinen Platz mehr in der wohlgeordneten Welt. Joseph Roth erzählt von alledem nahezu emotionslos, worin die Stärke seines Berichts liegt.

Karl Walter Diess interpretiert Joseph Roths »Die Flucht ohne Ende« in einer ungekürzten Lesung des SR

Wahrlich mit nichts steht Franz Tunda am Ende da – »Er hatte keinen Beruf, keine Liebe, keine Lust, keine Hoffnung, keinen Ehrgeiz und nicht einmal Egoismus«. Karl Walter Diess leiht dem Getriebenen Franz Tunda in der ungekürzten SR-Lesung von 1979 seine Stimme. Das Hörbuch ist bei Der Audio Verlag auf 1 mp3-CD erschienen.

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Autor

Joseph Roth

Joseph Roth wurde in Brody/Ostgalizien als Sohn jüdischer Eltern geboren. Nach einem Germanistik-Studium in Wien nahm er als österreichischer Offizier bis Kriegsende am 1. Weltkrieg teil. 1919 begann er seine journalistische Karriere bei der Wiener Tageszeitung „Der neue Tag“.

1920 übersiedelte er nach Berlin. In der Folgezeit entwickelte er sich als Feuilletonist, Reiseschriftsteller und Essayist zu einem der glänzendsten Stilisten des deutschsprachigen Raums. Als Paris-Korrespondent der „Frankfurter Zeitung“ arbeitete er in Frankreich und schrieb aufsehenerregende Reportage-Serien über seine Reisen nach Polen, Russland, Albanien, Italien – und ins Saargebiet.

Roth, der Wert darauf legte, in den namhaften linken und bürgerlich liberalen Zeitungen, für die er schrieb, nicht „Zugabe, sondern Hauptmahlzeit“ zu sein, ließ auch seine belletristischen Werke zuerst in Zeitungen als Fortsetzungsdrucke erscheinen. Als Romancier und Novellist gehört er zu den bedeutendsten Autoren der Zwischenkriegszeit und des Exils. Seine wichtigsten Romane „Hiob“, „Die Kapuzinergruft“, „Die Legende vom heiligen Trinker“, „Radetzkymarsch“, „Das Spinnennetz“ wurden zwischen 1963 und 1989, u. a. von Johannes Schaaf und Bernhard Wicki verfilmt.

Als Roths Frau Friedl 1928, sechs Jahre nach der...

Joseph Roth wurde in Brody/Ostgalizien als Sohn jüdischer Eltern geboren. Nach einem Germanistik-Studium in Wien nahm er als österreichischer Offizier bis Kriegsende am 1. Weltkrieg teil. 1919 begann er seine journalistische Karriere bei der Wiener Tageszeitung „Der neue Tag“.

1920 übersiedelte er nach Berlin. In der Folgezeit entwickelte er sich als Feuilletonist, Reiseschriftsteller und Essayist zu einem der glänzendsten Stilisten des deutschsprachigen Raums. Als Paris-Korrespondent der „Frankfurter Zeitung“ arbeitete er in Frankreich und schrieb aufsehenerregende Reportage-Serien über seine Reisen nach Polen, Russland, Albanien, Italien – und ins Saargebiet.

Roth, der Wert darauf legte, in den namhaften linken und bürgerlich liberalen Zeitungen, für die er schrieb, nicht „Zugabe, sondern Hauptmahlzeit“ zu sein, ließ auch seine belletristischen Werke zuerst in Zeitungen als Fortsetzungsdrucke erscheinen. Als Romancier und Novellist gehört er zu den bedeutendsten Autoren der Zwischenkriegszeit und des Exils. Seine wichtigsten Romane „Hiob“, „Die Kapuzinergruft“, „Die Legende vom heiligen Trinker“, „Radetzkymarsch“, „Das Spinnennetz“ wurden zwischen 1963 und 1989, u. a. von Johannes Schaaf und Bernhard Wicki verfilmt.

Als Roths Frau Friedl 1928, sechs Jahre nach der Hochzeit, an Schizophrenie erkrankte, hatte dies schwere Schuldgefühle und eine desolate finanzielle Situation für Joseph Roth zur Folge. Er wurde zum Trinker und starb 1939 im Pariser Exil im Alter von nur 45 Jahren. Seine Frau wurde 1940 von den Nazis ermordet.

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4 h 001 min

1 MP3-CD

  • Genre:

    Klassiker

  • Format:

    Lesung

  • Fassung:

    ungekürzt

  • Veröffentlichung:

    09.03.2018

  • ISBN:

    978-3-7424-0445-9

  • UVP:

    EUR 10,00

Pressematerial

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