Aufstand der Fischer von St. Barbara

Ungekürzte Fassung mit Ulrike Krumbiegel

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»Eine der großen Autorinnen des Jahrhunderts.« F.A.Z.
Inhalt

Die Fischer von St. Barbara sind unzufrieden: Aufgestachelt durch den Agitator Hull, wagen sie den Aufstand. Doch je länger ihr Streik dauert, desto aussichtsloser wird die Lage. Anna Seghers’ berühmtes erstes Buch, mit dem sie den angesehenen Kleist-Preis gewann, ist eine Geschichte von Mut und Treue, Respekt und Gerechtigkeit. In der herausragenden Produktion des MDR fängt Ulrike Krumbiegel, die bereits in der DEFA-Verfilmung mitspielte, die leisen Töne der Erzählung behutsam ein.

Autor

Anna Seghers

Als Netty Reiling in Mainz geboren. Nach dem Abitur 1920 studierte sie in Heidelberg und promovierte über Rembrandt. Das Pseudonym Seghers wählte sie nach dem niederländischen Maler Hercules Seghers. 1925 heiratete sie den ungarischen Soziologen Lászlo Rádvanyi, der sich später Johann Lorenz Schmidt nannte, und engagierte sich revolutionären Zirkeln und der kommunistischen Partei Deutschlands. Sie war Gründungsmitglied des „Bundes proletarisch-revolutionärer Schriftsteller“. Wegen ihrer Parteizugehörigkeit und ihrer jüdischen Abstammung floh sie 1933 nach Frankreich. Sie wird Redakteurin der „Neuen Deutschen Blätter. Monatschrift für Literatur und Kritik“. Außerdem nimmt sie an internationalen Schriftstellerkongressen teil. Um ihren Mann aus dem Internierungslager frei zu bekommen, mussten sie 1941 Frankreich sofort verlassen und so schifften sich Anna, ihre Kinder Peter und Ruth und Lászlo nach Mexico ein. 1947 kehrte Anna Seghers nach Deutschland zurück. Im gleichen Jahr begann der Aufbau Verlag mit der Edition der Exilliteratur und ihr wurde der Georg Büchner Preis verliehen. 1948 erschien ihr Roman Transit erstmals auf Deutsch. 1952 kehrte Johann Schmidt aus Mexiko zurück. Anna Seghers war Mitglied des Weltfriedensrats, Gründungsmitglied der Deutschen Akademie der Künste und Präsidentin des Schriftstellerverbands der DDR (früher deutscher Schriftstellerverband). 1983 starb Anna Seghers in Berlin.

Sprecher

Ulrike Krumbiegel

Ulrike Krumbiegel studierte an der Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch« in Berlin. Erstes Engagement erhielt sie am Staatstheater Schwerin und von 1986 bis 2001 war sie Ensemblemitglied am Deutschen Theater Berlin. Regisseur Bodo Fürneisen entdeckte sie und gab ihr die Hauptrolle in der Liebesgeschichte »Komm mit mir nach Chicago« (1981/82). Weitere Filmewaren »Schwierig, sich zu verloben« (1982/83), »Junge Leute in der Stadt« (1985), »Jungfer Miras Mirakel« (1986), »Der Aufstand der Fischer von St. Barbara« (1988), »Der Bruch« (1989), »Sehnsucht« (1998/90), »Buntes Wasser« (1992) und »Heidi M.« (2001). Für ihre Leistung im Fernsehfilm »Geschlecht: weiblich« von Dirk Kummer wurde sie 2003 mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. Darüber hinaus war sie in mehreren Folgen der Serien »Tatort« und »Polizeiruf 110« zu sehen und erhielt 2008 für ihre Rolle in »Polizeiruf 110 – Jenseits« die Goldenen Kamera als beste Schauspielerin.

3 h 12  min

3 CDs

  • Genre:

    Klassiker/Literatur

  • Format:

    Lesung

  • Fassung:

    ungekürzt

  • Veröffentlichung:

    01.05.2008

  • ISBN:

    978-3-89813-755-3

  • UVP:

    EUR 22,99

Pressematerial

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